Kategorie: EVENT

Portugal in Leipzig 2022

Illustration zur Leipziger Buchmesse von Tamara Budnikova

Trotz Absage der Buchmesse: Leipzig liest vier Tage lang portugiesischsprachige Bücher • von Iris Köhler-Fritsch

Den Auftakt machte das Literaturhaus am Donnerstag, den 17. März. Kurze Ansprachen, eine Ausstellungseröffnung mit Texten von José Saramago, Petiscos und 5 anwesende Autorinnen und Autoren aus Portugal, die auf dem Podium Rede und Antwort standen: ein echtes Erlebnis also. Besonders beeindruckte das Buch O retorno (Die Rückkehr) von Dulce Maria Cardoso. 1964 in Portugal geboren, in Angola aufgewachsen kehrte die Autorin im Alter von elf Jahren mit 500.000 anderen retornados ins Mutterland Portugal zurück.

José Luís Peixoto wiederum beschäftigt sich in seinem gleichnamigen Roman mit seinem Heimatdorf Galveias im Alentejo.

Und schließlich ging es um die Zuflucht am Rande Europas von Irene Pimentel und Christa Heinrich. Viele KünstlerInnen wie Hannah Arendt, Lion Feuchtwanger und circa 50.000 andere fanden in Lissabon Zuflucht vor den Nazis; höchste Zeit also, den Forschungsergebnissen darüber mehr Beachtung zu schenken.

Am folgenden Tag fanden in der Schaubühne Lindenfels fünf weitere faszinierende Lesungen im Rahmen des Gastlandauftrittes Portugal statt.

Der Portugiesische Salon folgte am Samstag im sympathischen Leipziger Literaturverlag in der Brockhausstraße. Dort wurde unter anderem Abdulai Sila vorgestellt, ein Schriftsteller aus Guinea Bissau. Sein Buch entführte die gebannt lauschende Zuhörerschaft in die unbekannten Welten des lusophonischen Sprachraumes.

Foto von Rodrigo Leão und seiner Band beim Auftritt in Leipzig

Rodrigo Leão und seine Band beim Auftritt in Leipzig · Foto: Iris Köhler-Fritsch

Den krönenden Abschluss der vier portugiesischsprachigen Tage bildete das Konzert von Rodrigo Leão und seiner Band in der Schaubühne Lindenfels. Sphärische Klänge mit intensiven Rhythmen kombiniert mit Videoprojektionen boten ein intensives Hörerlebnis.

Fazit: Wenn Absagen so aussehen, dann sind wir einverstanden.

Nelken-Revolution in Chemnitz

Foto auf dem Largo do Carmo zur Erinnerung an den 25.4.1974

Bericht von der Tagung »Portugal im deutsch-deutschen Fokus« • von Andreas Lahn

> Im Rahmen einer zweitägigen Tagung sind am 5. und 6.12.2019 in Chemnitz alle Augen auf Portugal gerichtet: An der Technischen Universität findet eine Tagung statt, bei der es um die Beziehungen von DDR und BRD zu Portugal zwischen 1960 und 1990 geht, aber auch um Themen der portugiesischen Geschichte wie Salazar-Diktatur, Kolonialkriege, Nelken-Revolution, Agrarreform, Sport und die Einflussnahme von außen. Die Organisatoren sind Thomas Weißmann von der TU Chemnitz und Antonio Muñoz Sánchez vom ICS Lisboa. Die Themenblöcke werden von einzelnen ReferentInnen vorgestellt oder im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit kurzen Statements abgearbeitet. Bei den sogenannten Zeitzeugen spürt man deutlich, wie die Jahrzehnte zurückliegenden Ereignisse wieder lebendig werden. Es macht für mich einen riesigen Unterschied, ob man in einem wissenschaftlichen Seminar über Sinn und Zweck von Nelken-Revolution und Agrarreform diskutiert, oder ob Menschen diese historischen Prozesse kommentieren, an denen sie selbst beteiligt gewesen sind. Auch der Aspekt der Revolutions-Romantik wird angesprochen. Denn Ende der 1970er Jahre sind auch viele deutsche Linke nach Portugal gefahren, um den in der BRD unmöglich erscheinenden Systemwechsel in Portugal live zu erleben. Es ist auch rückblickend erstaunlich, was in den wenigen Tagen um den 25. April 1974 herum in Portugal passiert ist. Antonio Munõz Sánchez bringt es auf den Punkt: »In 24 Stunden wurde eine 48-jährige Diktatur abgeschafft.« Mit Prof. i. R. Bodo Freund und Gert Peuckert ist die DPG unter den ReferentInnen gut vertreten. Während sich Gert Peuckert in seinem Vortrag »Hände weg von Portugal. Die SED und die Nelkenrevolution« als Zeitzeuge mit der Beziehung der DDR zu Portugal beschäftigt (siehe S. 12−14), ist Bodo Freunds Vortrag ein Ritt durch ein halbes Jahrhundert mit dem Titel »54 Jahre Portugal-Erfahrung − ein Rückblick«. Er beschreibt die Veränderungsprozesse der portugiesischen Gesellschaft anhand ökonomischer Parameter und demografischer Entwicklungen. Er geht auch auf Verwaltungsstrukturen, Stadtsanierung, Tourismus, den Verkehrssektor etc. ein − kenntnisreich, anschaulich, authentisch. Ich möchte mich bei allen bedanken, die in Chemnitz an der Vorbereitung und Durchführung der Tagung beteiligt sind. Die Kombination aus Vortrag, Diskussion, gemeinsamen Gesprächen, Abendessen, Plaudereien und neuen Kontakten ist schlicht großartig. Und das Care-Paket für die Rückfahrt ist eine wundervolle, unvergessliche Geste. Herzlichen Dank!
Wer Interesse am Kontext dieser Tagung hat und Fotos sehen möchte, findet spannende Einblicke auf dieser Website: https://www.tu-chemnitz.de/phil/iesg/professuren/swandel/forschung/tagungen/Portugal/index.php

Literatur-Veranstaltung in Silves (Algarve)

Bild von der Einladung zum LUSO-LIT in Silves

LUSO-LIT – Portuguese Literature for everybody

Der Startschuss für den literarischen Zirkel LUSO-LIT mit der an der Algarve ansässigen Buchautorin Catrin George Ponciano fällt am 8. Juni 2019 in Silves-Gare im Künstler-Atelier «O Templo do Tempo».
Die Autorin stellt den Portugal-Tag am 10. Juni vor und seinen literarischen Bezug zum Nationaldichter Luis de Camões. Dazu erzählt sie ein wenig über sich selbst und ihr aktuelles Reisebuch «111 places along the Algarve».
Die Veranstaltung findet in einem besonderen Rahmen statt, nämlich in der Werkstatt des national bekannten Bildhauers António Villares Pires. Hier sollen auch zukünftig die in loser Folge vierteljährlich geplanten, literarischen Stelldicheins an der Algarve stattfinden, die sich mit portugiesischer Literatur und lusophoner Autorenwelt beschäftigen. 
Ziel dieser Stelldicheins ist es, Künstler, Avantgardisten, Musiker und Autoren mit Literatur-Begeisterten aus den hier residierenden Kulturkreisen zusammenzubringen, die das Interesse an Literatur zu teilen. Zum mehrsprachigen Verständnis finden die «Luso-Lit»-Zusammenkünfte in englischer Sprache statt.
Eine Buch-Tauschbörse ist künftig ebenso geplant wie musikalische Interludien, Der Eintritt ist frei, ein Hut geht um. 

Ankündigung: Im Herbst stellt Catrin George Ponciano den Schriftsteller Fernando Pessoa und seine Heteronyme vor. Das Datum wird rechtzeitig bekannt gegeben.

O Templo do Tempo
Largo da Estação de Silves
8300-054 Silves (Algarve/Portugal)
Samstag, den 8. Juni um 18 Uhr

Kontakt, Infos, Anmeldung bei Catrin George Ponciano:
Mobil: 00351-969052712
E-Mail: catringeorge@yahoo.de
https://otemplodotempo.pt/

Vortrag zum Gefangenenlager in Breesen

Foto von Kriegsgefangenen beim Abwasch im Lager Breesen

Abwasch vertrieb ein bisschen die Langeweile in Breesen · © Repro: Andreas Lausen

Andreas Lausen (DPG) spricht in seinem Vortrag über das Gefangenenlager mit portugiesischen Offizieren in Breesen / Mecklenburg (1917–1919)

In Portugal sind die Erinnerung an den I. Weltkrieg und die Kriegsgefangenschaft portugiesischer Soldaten in Deutschland immer noch sehr lebendig, in Deutschland dagegen weitgehend in Vergessenheit geraten. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und die Deutsch-Portugiesische Gesellschaft wollen dem Vergessen entgegenwirken.
Das Lager von Breesen – zwischen Ratzeburg und Gadebusch –, an das vor Ort nur wenig erinnert, ist unter anderem Gegenstand eines Kolloquiums im Rathaus der Stadt Parchim. Es steht unter dem Titel »Welt hinter Stacheldraht«. DPG-Mitglied Andreas Lausen wird über Ergebnisse seiner langjährigen Forschung zum Lager in Breesen berichten. Dabei wird er auch seltene Fotos aus dem alltäglichen Leben der Gefangenen zeigen.
Verglichen mit dem Leben der einfachen Soldaten in der Gefangenschaft hatten Offiziere einige Privilegien. Daher wird auch die Gefangenschaft der Mannschaften beleuchtet, die im Lager Parchim untergebracht waren. 
Veranstaltung im Rathaus von Parchim am Donnerstag, den 29. August 2019 um 17.30 Uhr.  Anmeldungen bitte an Andreas Lausen, Tel. 038876 | 31650.

Portugiesische AutorInnen auf der Leipziger Buchmesse (21.3.–24.3.2019)

Mit einem tollen Programm ist die Botschaft Portugals in Kooperation mit dem Instituto Camões, dem portugiesischen Pendant der deutschen Goethe-Institute, auf der Leipziger Buchmesse vom 21. bis 24. März präsent und stellt dabei einige namhafte lusophone AutorInnen vor. Hier die Veranstaltungen im einzelnen:

21. März, 10.30 Uhr: Lesung und Gespräch mit Afonso Cruz zu seinem mit dem europäischen Literaturpreis dekorierten Roman »A Boenca de Kokoschka«; Moderation: Christine Watty (Halle 4, Stand C505).

21. März, 10.30 Uhr: Lesung und Gespräch mit der portugiesischen Schriftstellerin, Grafikdesignerin und Dramaturgin Joana Bértholo zu ihrem Buch «Ecologia»; Moderation: Toby Ashraf (Halle 2, Stand H600).

21. März, 11.30 Uhr: Lesung und Gespräch mit den Schriftstellern Lucílio Manjate und Mbate Pedro (Mosambik) zu den Büchern «Barcolino» und «Vakuum»; Moderation: Michael Kegler (Halle 4, Stand D400).

21. März, 13 Uhr: Lyriklesung, unter anderem mit Raquel Nobre Guerra aus Portugal (Halle 5, Stand G200).

21. März, 15.15 Uhr: Lesung und Gespräch mit José Eduardo Agualusa (Angola) zu »Die Gesellschaft der unfreiwilligen Träumer«; Moderation: Michael Kegler (Halle 4, Stand D400).

21. März, 16 Uhr: Gespräch mit Zeferino Coelho, Lucien Leitess, Mbate Pedro und Stefan Weidle zum Thema »Wie unterscheidet sich die Arbeit des Verlegers?« mit Beispielen aus der Schweiz, der BRD, aus Mosambik und Portugal; Moderation: Markus Sahr (Halle 4, Stand C505).

21. März, 16.30 Uhr: Lesung mit Afonso Cruz aus seinem Buch »Der menschliche Widerspruch«; Moderation: Toby Ashraf (Halle 2, Stand H410/G411).

22. März, 10.30 Uhr: Lyrik in portugiesischer Sprache mit João Barreto Guimarães (Halle 4, Stand C505).

22. März, 11.30 Uhr: Lesung und Gespräch zum Thema »Portugiesischsprachiges Afrika?« mit José Eduardo Agualusa und Lucílio Manjate; Moderation: Michael Kegler und Margit Klingler-Clavijo (Halle 4, Stand D400).

22. März, 14 Uhr: Lesung und Gespräch mit Ana Margarida de Carvalho zu ihrem Buch «Não Se Pode Morar nos Olhos de um Gato»; Moderation: Christine Watty (Halle 4, Stand C505).

22. März, 16 Uhr: Lesung und Gespräch mit Joana Bértholo und Zeferino Coelho zum Buch »Ecologia»; Moderation: Michael Kegler (Halle 4, Stand C505).

22. März, 16.30 Uhr: Der portugiesische Bestsellerautor J. R. dos Santos stellt seinen neuen Thriller «Vaticanum» um die realen Verflechtungen von Vatikan, Politik und Mafia vor (Halle 5, Stand K600). Ab 20 Uhr ist dos Santos nochmals in der Vinothek »Edelrausch«, Könneritzstraße 61 in 04229 Leipzig, zu erleben.

22. März, 18 Uhr: Lesung und Gespräch mit José Eduardo Agualusa (Angola) über »Die Gesellschaft der unfreiwilligen Träumer«; Moderation: Michael Kegler (Alte Nikolaischule, Nikolaikirchhof 2 in 04109 Leipzig).

22. März, 19 Uhr: Lesung und Gespräch zu »Neue Literatur aus Portugal« mit Joana Bértholo, Afonso Cruz und Ana Margarida de Carvalho; Moderation: Valério Romão (naTo, Karl-Liebknecht-Str. 46 in 04275 Leipzig).

23. März, 14 Uhr: Gespräch mit dem Schriftsteller Valério Romão über sein Buch «Cair para dentro«; Moderation: Markus Sahr (Halle 4, Stand C505).

23. März, 11 Uhr: Der Leipziger Verleger Viktor Kalinke stellt mit dem Übersetzer Markus Sahr die portugiesische Autorin Yvette Centero vor, deren Texte in seinem Verlag erschienen sind (Halle 4, Stand D400).

23. März, 11.30 Uhr: Der Berliner Verleger Ingo Držečnik stellt Portugals berühmten Schriftsteller Luís de Camões und sein Sonett «Com que Voz» vor (Halle 4, Stand D400).

23. März, 12 Uhr: Der Leipziger Verleger Viktor Kalinke stellt den portugiesischen Politiker und Schriftsteller Luis Filipe Castro Mendes vor (Halle 4, Stand D400).

23. März, 12.30 Uhr: Der Münchner Verleger Martin Hielscher und die Romanistin Diana Gomes Asceno stellen die portugiesische Autorin Sophia de Mello Breyner vor (Halle 4, Stand D400).

23. März, 19 Uhr: Lyrik-Spezial der Leipziger Buchmesse; unter anderem mit Raquel Nobre Guerra und João Luis Barreto Guimarães (Café Tunichtgut, Kolonnadenstraße 5/7 in 04109 Leipzig).

23. März, 20.15 Uhr: Leipziger Übersetzernacht; unter anderem mit Yvette Centero, Luis Filipe Castro Mendes und Markus Sahr (Leipziger Literaturverlag, Brockkausstraße 56 in 04229 Leipzig).

Weitere Informationen

Portugal ist 2021 Gastland der Leipziger Buchmesse

Pressemitteilung der Botschaft Portugals
Portugal nimmt in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge an der zweitgrößten Buchmesse Deutschlands und einer der wichtigsten Europas teil und wird im Jahr 2021 Gastland der Leipziger Buchmesse sein.

Bei der Leipziger Buchmesse 2018, die zwischen dem 15. und 18. März stattfindet, werden die portugiesischen Schriftsteller Almeida Faria, Isabel Figueiredo, Rui Cardoso Martins, Miguel-Manso und Marta Chaves anwesend sein; die Kapverdier Arménio Vieira (Camões-Preis 2009) und Filinto Elísio; ebenso Bernardo Carvalho, der brasilianische Schriftsteller, der bereits zweimal mit dem Jabuti-Preis ausgezeichnet wurde, und Ricardo Domeneck, der seit 2002 in Berlin lebende brasilianische Lyriker und Übersetzer. Kalaf Epalanga (Schriftsteller und Musiker aus Angola, der in Lissabon und Berlin lebt) wird an einem Gespräch über portugiesischsprachige Literatur teilnehmen. Darüber hinaus wird die erste deutschsprachige Ausgabe der Autorin Hélia Correia (Camões-Preis 2015) vorgestellt, die auch aus ihrer Anwesenheit auf der Leipziger Buchmesse 2016 resultiert. Diana Gomes Ascenso, Wissenschaftlerin an der Freien Universität Berlin, stellt ihre Dissertation “Resistência Poética no Estado Novo – A Poesia de Sophia de Mello Breyner Andersen” im Gespräch mit Prof. Dr. Verena Dolle von der Universität Gießen vor, die dem literarischen Werk von Sophia de Mello Breyner gewidmet ist, einer der größten Namen der portugiesischen Literatur. Die Autorin wurde 1999 mit dem Camões-Preis ausgezeichnet, eines ihrer Werke wurde in Deutschland veröffentlicht, weiterhin sind ihre Gedichte in einigen Anthologien zu finden.

Die Planung und Koordination der portugiesischen Teilnahme an der Leipziger Buchmesse liegt in der Verantwortung des Camões – Instituto da Cooperação e da Língua und der Botschaft von Portugal in Berlin.

Die Präsenz auf der Leipziger Buchmesse ist eine Initiative im Rahmen der Auswärtigen Kulturpolitik Portugals, bei der das Camões – Instituto da Cooperação e da Língua, die DGLAB – Direção Geral do Livro, dos Arquivos e das Bibliotecas (Ministerium für Kultur), die Calouste Gulbenkian Stiftung, die EGEAC – Empresa de Gestão de Equipamento e Animação Cultural/Casa Fernando Pessoa, und verschiedene portugiesische und deutsche Verlage kooperieren.

Portugal war im Jahr 2016 zum ersten Mal auf der Leipziger Buchmesse vertreten. Dieser Auftritt erfolgte im Rahmen der Arbeit der Botschaft von Portugal in Berlin im Bereich der Literatur und des Buches. Dazu gehören zum Beispiel auch die Einladung von deutschen Verlagen zur Lissaboner Buchmesse; die Verleihung eines Residenzstipendiums an Schriftsteller; ein Programm mit Lesungen auf der Frankfurter Buchmesse sowie eine enge Zusammenarbeit mit Verlegern, Übersetzern und Literaturfestivals in Deutschland.

Die Leipziger Messe, die aus historischen Gründen seit Jahren auf die Literatur aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa ausgerichtet ist, gewinnt zunehmend eine internationale Ausrichtung: Die Messe hatte zuletzt 2493 Aussteller aus 43 Ländern, 285.000 Besucher, davon 206.000 auf der Messe und 79.000 bei Leipzig Liest, sowie 56.500 Fachbesucher. Mehr als 3000 Journalisten berichten über die Messe- und Parallelveranstaltungen.

Mit über 10.000 Übersetzungen, die jährlich veröffentlicht werden, ist der deutsche Buchmarkt einer der größten der Welt.

Lissabon, 15. März 2018