Tipps für Madeira: So kommen Sie von A nach B

Foto vom Blumenfest auf MadeiraFesta da Flor – Blumenfest auf Madeira · © Andreas Lahn

Wie Sie auf der portugiesischen Insel am besten von einem Ort zum anderen kommen  • von Gunthard Lichtenberg

> Nachdem wir Ende des vergangenen Jahres zum zweiten Mal auf Madeira waren − es soll nicht das letzte Mal gewesen sein −, möchten wir über einige Erfahrungen mit den Verkehrsverbindungen auf dieser wunderschönen Insel berichten.
Da wäre zunächst der Mietwagen. Bei unserem ersten Besuch 2017/18 griffen wir auf ein Auto der Kategorie Renault Mégane zurück, den wir vor einigen Jahren sehr erfolgreich im Algarve gefahren hatten. Es stellt sich dann heraus, dass diese Auto für manche der engen Straßen, Sträßchen und Kurven zu groß war. Also haben wir für den Jahreswechsel 2018/19 ganz nach unten gegriffen und einen Kleinwagen der Kategorie VW Up bestellt.
Bei Entgegennahme dieses Autos − übrigens in der Sixt-Geschäftsstelle an der Estrada Monumental in Funchal gelegen, also sehr zentral − überzeugte uns die freundliche Mitarbeiterin, dass das Auto unserer Wahl für manche der steilen Anstiege wohl etwas schwächlich mit Pferdestärken ausgerüstet sei. Wir haben daraufhin einen Renault Clio gemietet (VW Polo oder Opel Corsa ginge auch), der 90 PS hatte. Und das war dann hinsichtlich Größe und PS-Stärke die absolut richtige Wahl.
Öffentliche Verkehrsmittel: An erster Stelle zu nennen ist der Flughafenzubringer nach und von Funchal, «Aero» genannt. Ein Ticket kostet derzeit 5 Euro pro Person und Fahrt, wenn man Hin- und Rückfahrt bucht sind’s deren 8. Alle wichtigen Haltestellen in Funchal werden angefahren. Man sollte bei der Planung berücksichtigen, dass je nach Anzahl der Passagiere, die an Bord gehen wollen, die Fahrt von Funchal zum Flughafen auch schon mal eine Stunde dauern kann. Die übliche  Zeitangabe von 25 Minuten ist eher optimistisch.
In und um Funchal kommt man sehr gut mit der örtlichen Busgesellschaft «Horários do Funchal» herum. Ein Einzelfahrschein, beim Fahrer gekauft, kostet 1,95 Euro. Beim Umsteigen allerdings muss man wieder 1,95 Euro zahlen. Für eine solche Hin- und Rückfahrt fallen dann schon mal 7,80 Euro an.
 Da kommt es bedeutend preiswerter, wenn man eine aufladbare Zehnerkarte kauft (50 Cent) und diese dann mit der notwendigen Anzahl Fahrten aufladen lässt. Kostet pro Fahrt 1,35€. Auf das obige Beispiel angewandt also statt 7,80 Euro nur noch 5,40 Euro. Die Fahrschein-Karten gibt es in Tabak- und Zeitschriften­läden.
Noch preiswerter kann dann das Tagesticket (4,50€), das Dreitages-Ticket (11,50€), das 5-Tages-Ticket (16,50€) oder gar das 7-Tages-Ticket (21,50€) kommen; bei letzterem kommt man pro Tag auf 3 Euro und kann so viel fahren wie man will. Das empfiehlt sich gerade dann, wenn man zum ersten Mal nach Funchal kommt und sich dort umsehen will. 
Horários do Funchal hat auch Verbindungen nach außerhalb Funchal (Interurbanos) − siehe die Webseite unten. 
Und wenn es dann noch weiter weg gehen soll, dann kann man mit «Rodoeste» für den Westen oder «SAM» für den Osten unterwegs sein. 
Hier die Sammlung der Websites:
http://www.rodoeste.com.pt/ (leider nur Portugiesisch, aber man kann sich durchfinden)
https://www.sam.pt/en/ (SAM betreibt auch den Aero-Bus von und zum Flughafen)

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