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Short News

Foto mit Carlos Rodrigues (DPG Bund, Vize-Präsident), Daniela Anjo (Musikerin, Querflöte), Dr. Leandro Amado (Portugiesischer General-Konsul in Stuttgart), Sónia Amaral (Musikerin, Klavier), Gunthard Lichtenberg (DPG BW) · © Martin Ahrens

v.l.: Carlos Rodrigues (DPG Bund, Vize-Präsident), Daniela Anjo (Musikerin, Querflöte), Dr. Leandro Amado (Portugiesischer General-Konsul in Stuttgart), Sónia Amaral (Musikerin, Klavier), Gunthard Lichtenberg (DPG BW) · © Martin Ahrens

018 | DPG-ADVENTSKONZERT IM MALTESER-SCHLOSS IN DÄTZINGEN

Die Deutsch-Portugiesische Gesellschaft e.V. (DPG) veranstaltet Ihr jährliches Adventskonzert mit klassischer portugiesischer Musik am 27.11.2022 im Schloss Dätzingen, einer Burg aus dem 13. Jahrhundert, die später in ein Barockschloss umgewandelt wird, das bis 1803 dem Malteser-Orden untersteht. 
Auf Einladung der DPG LV BW ist auch der Generalkonsul von Portugal in Stuttgart, Leandro Amado anwesend. Er wird von der leitenden Kulturreferenten Dr. Katya Russo begleitet.
Nach der Begrüßung durch Carlos Rodrigues übernimmt Gunthard Lichtenberg die Moderation des Konzerts als Interaktion von Musik und Beschreibung der Musikstücke mit historischem Hintergrund.
Im ersten Teil spielen die Künstlerinnen Daniela Anjo (Flöte) und Sónia Amaral (Klavier) Stücke von portugiesischen Komponisten der klassischen Musik wie Luis Costa (1879–1960), Joly Braga Santos (1924–1988) und José Vianna da Motta (1868–1948). Der zweite Teil ist ausländischen Komponisten wie Dvorak, Bizet, Fauré und Rota gewidmet.
Großen Beifall spendet der vollbesetzte Saal mit etwa 60 deutsch-portugiesischen ZuschauerInnen den portugiesischen KünstlerInnen, die ihr großes Talent und ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellten.
Das Generalkonsulat von Portugal in Stuttgart begrüßt die Initiative der DPG, dieses Konzert zu veranstalten, mit dem das Werk portugiesischer KomponistInnen der klassischen Musik einem interessierten Publikum vorgestellt wird.

Foto von Zitronen am Algarve

Zitronen am Algarve · Foto: © Andreas Lahn


017 | LUZINHA: DIREKT UND FAIR AUS PORTUGAL

Luzinha ist eine kleine Firma aus Berlin, die unbehandeltes Obst und Gemüse und nachhaltige Produkte aus Portugal importiert. Die meisten ProduzentInnen in Portugal sind kleinbäuerliche oder kleine Familienbetriebe am Algarve, biozertifiziert oder in der Umstellung. Für Luzinha bedeutet Nachhaltigkeit eine »giftfreie Produktion, langfristige Beziehungen zu ProduzentInnen und KundInen, faire Bezahlung und Zusammen­arbeit auf Augenhöhe«. Die gezahlten Preise bleiben das ganze Jahr über gleich, unabhängig von der sonstigen Situation am Markt. Das ermöglicht den Betrieben eine langfristige Kalkulation.
Einmal pro Monat können die saisonalen Früchte über die Website vorbestellt werden. Obst und Gemüse werden dann auf den Feldern und Gärten geerntet, als Beiladung per LKW nach Berlin gebracht und dort ausgeliefert. 
Über zukünftige Pläne schreibt Luzinha: »Mit eventuellen Überschüssen finanzieren wir die Neuzertifizierung von Produzent*innen, wollen mittelfristig auch in der Lage sein, zinslose Darlehen an Produzent*innen in Not zu geben. Langfristig werden wir in einen Ort investieren, an dem sich alle Beteiligten treffen und austauschen können. Kund*innen, Produzent*innen und unser Team.«

Das klingt spannend, nicht wahr? Deshalb finden Sie weitere Informationen zu Luzinha voraussichtlich im nächsten PORTUGAL REPORT 89.

KONTAKT ZU LUZINHA ÜBER:
Thomas Hirschmann · Tel.: +49 | 171 | 9327236 · hallo@luzinha.de · https://www.luzinha.de

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Foto von Catrin George Ponciano

Catrin George Ponciano · © Beate Schamp

Cover von Catrin George Poncianos Roman »Leiser Tod in Lissabon«

 

016 | CATRIN GEORGE PONCIANO GEWINNT DEN STUTTGARTER DEBÜTKRIMIPREIS | Zum 12. Mal hat der Stuttgarter Kriminächte Verein den Stuttgarter Krimipreis ausgelobt. Den mit 1500 Euro dotierten Wittwer-Thalia Debütkrimipreis 2021 erhält die in Portugal ansässige Schriftstellerin, DPG-Mitglied und ESA-Redakteurin Catrin George Ponciano für ihren Kriminalroman Leiser Tod in Lissabon. Der Ende Mai 2020 im Emons Verlag Köln in der Reihe Sehnsuchtsorte publizierte Krimi überzeugte die Jury: »George Ponciano erzählt atmosphärisch dicht mit großer Kenntnis Portugals und der Historie des Landes. Wir tauchen ein in die Zeit der Nelkenrevolution mit ihren verborgenen Netzwerken und mafiösen Strukturen, die bis heute andauern. Mit ihrer Figur Dora Monteiro erfindet George Ponciano eine kantig skurrile starke Ermittlerin, mit der man gerne weitere Fälle lösen möchte. Ein sehr gelungenes Debüt.«
Leiser Tod in Lissabon · Taschenbuch, 272 Seiten, € 13,00 · Verlag emons: · ISBN 978-3-7408-0783-2
Catrin George Ponciano über ihr Buch in PORTUGAL REPORT 79:
https://dpg.berlin/ein-mord-in-der-kirche/
Buchbesprechung In PORTUGAL REPORT 79:
https://dpg.berlin/catrin-george-ponciano-leiser-tod-in-lissabon/

Erfahren Sie mehr über die Autorin und ihre Bücher auf:
http://www.catringeorge.com/

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Foto von Anja Bienert vom Herzzentrum Leipzig

Anja Bienert (Herzzentrum Leipzig) · © Thomas Meinicke Photography

015 | INTEGRATION AM HERZZENTRUM IN LEIPZIG | Anja Bienert ist Abteilungsleiterin für die Herzchirurgische Bettenstation in Leipzig. Anja Bienert sieht sich zwar in erster Linie als Krankenschwester, doch als fast zwanzig portugiesische Pflegekräfte nach Leipzig kommen, begleitet sie das Integrationsteam und nimmt Kontakt zur DPG in Leipzig auf. Lesen Sie gerne den ganzen Artikel auf Helios-Gesundheit.de

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Foto von Julia Böning, TREAT Berlin

Julia Böning von TREAT Berlin präsentiert Bio- und Naturweine aus Portugal · © Andreas Lahn


014 | BERLIN: BIOWEINE UND NATURWEINE AUS PORTUGAL | 
Was mit einem Weinkiosk in Hamburg anfängt, endet vorläufig in Berlin-Neukölln: Hier führt Julia Böning einen kleinen, aber feinen Weinladen namens TREAT. Sie beschäftigt sich seit ca. 15 Jahren mit Wein und verkauft aus Überzeugung Bio- und Naturweine – vornehmlich aus Deutschland, Frankreich, Spanien und Portugal. Sie hat direkten Kontakt zu den WinzerInnen in Portugal, die – oft zusammen mit ihrer Familie – in Handarbeit kleine Weingüter bewirtschaften. 
Der Geschmack der Weine ist besonders, zum Teil speziell und bisweilen gewöhnungsbedürftig. Er unterscheidet sich durch die klimatischen Besonderheiten der jeweiligen Region, aber auch, weil der Wein nicht durch chemische Zusätze verändert wird. Schauen Sie gerne mal in der Kienitzerstraße vorbei und kosten Sie selbst…
TREAT · Kienitzerstraße 95 · 12049 Berlin-Neukölln
Telefon: 030 | 69572613 · E-Mail: hello@treat.berlin · Internet: www.treat.berlin
Öffnungszeiten: Mo.–Fr.: 15–20 Uhr · Sa.: 10–20 Uhr

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Foto vom Brand in Monchique 2018

Feuer in Monchique 2018 · © Timo Dillner

013 | MONCHIQUE: «WITH WATER, THE FIRE GOES OUT.» | «Monchique com futuro» ist ein soziales Projekt, das von den Bränden 2018 betroffenen Menschen helfen möchte, sich selbst zu helfen. Ziel des Projekts ist die Errichtung von geschlossenen Wassertanks, um an bestimmten Stellen Löschwasser gegen zukünftige Waldbrände zur Verfügung zu haben. Weitere Informationen und ein Spendenkonto finden Sie hier: https://ppl.pt/en/monchique-com-futuro

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Foto vom Stammtisch der DPG Berlin/Brandenburg am 26.9.2019 im Café Lisboa in Berlin

Stammtisch der DPG Berlin/Brandenburg am 26.9.2019 im Café Lisboa in Berlin

012 | BERLIN, 26.9.2019 | Der Landesverband der DPG Berlin/Brandenburg hat mal wieder zum Stammtisch ins Café Lisboa eingeladen. Es sind circa 20 Personen gekommen, die sich in lockerer Atmosphäre angeregt unterhalten. Bei wunderbarem portugiesischem Essen und Getränken wird auch über die Zukunft der DPG und speziell des Berliner Landesverbandes gesprochen. 

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011 | WELTERBE | Die UNESCO hat in ihrer Vergabesitzung den Titel »Welterbe« an zwei einzigartige Baudenkmäler in Portugal verliehen:
– Palast von Mafra mit Jardim do Cerco und Tapada
– Bom Jesus do Monte in Braga
Der Palast von Mafra stand lange Zeit auf der Warteliste. In der UNESCO-Sitzung (in der zum Beispiel Portugal und Deutschland kein Stimmrecht haben) ist es der Initiative von Brasilien und Angola zu verdanken, dass Portugals größte Barockanlage am 7. Juli 2019 als kulturelles Erbe der Menschheit anerkannt wurde. 
Die Anlage Bom Jesus do Monte in Braga mit der imponierenden barocken Treppenanlage und der Wallfahrtskirche  kam dagegen nach relativ kurzer Vorbereitungszeit auf die Welterbe-Liste. 
Bei beiden Anerkennungen würdigte die UNESCO auch die weltweiten Bezüge der Anlagen.

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Sardinhada am 15.6.2019 in Leipzig · © DPG

010 | SARDINHADA IN LEIPZIG AM 15.6.2019 | Sardinen, Sonne, super Stimmung – was für ein toller Tag bei der Sardinhada, die Leipzigs Portugal-Freunde für sich und vor allem für portugiesische Musikstudenten organisiert hatten! Als kleines Dankeschön für das Konzert, das die jungen Portugiesen am 25. April zum Jahrestag der Nelkenrevolution vor sehr vielen Gästen gegeben hatten. Gut vorstellbar, dass Leipzig auch künftig Konzerte mit portugiesischer Musik erleben wird – und vielleicht auch solche Sardinhadas.

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Foto vom DPG-Stammtisch am 16. April 2019 in Berlin

Der DPG-Stammtisch am 16. April 2019 in Berlin · Foto: © Paula Goyke

009 | DPG-STAMMTISCH IN BERLIN | Am 16. April 2019 ist es endlich wieder soweit: Die DPG lädt zum Stammtisch ins Café Lisboa. Die Anwesenden verbringen bei leckeren Speisen und Getränken einen gemütlichen Abend. Interessierte nutzen die Gelegenheit, die DPG kennenzulernen. Es wird auf die Lesung des portugiesischen Autors Almeida Faria am 14. Mai im Literaturhaus hingewiesen. Alle Anwesenden sind sich einig: ein wundervoller Abend!

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Alexandra Klobouk und Ruth Tobias am 21.2.2019 im Berliner Literatur-Haus

Die Autorin Alexandra Klobouk (li.) und Ruth Tobias, Vorsitzende des DPG-Landesverbandes Berlin/Brandenburg · Foto: © Michael W. Wirges

008 | LESUNG MIT ALEXANDRA KLOBOUK IN BERLIN | Alexandra Klobouk hat einige ihrer Bücher am 21. Februar 2019 in Berlin vorgestellt. Durch das große Glück, die begnadete Köchin Rita Cortes Valente de Oliveira kennengelernt zu haben, weiß sie um einige Geheimnisse des portugiesischen Essens, die zum Teil in ihr Buch »Die portugiesische Küche« eingeflossen sind. Im Literaturhaus Berlin hat sie über Fisch im Teigmantel, Carpaccio de Bacalhau und Grüne Bohnen im Teigmantel gesprochen und den ca. 20 ZuhörerInnen erklärt, wie man Muscheln ohne Risiko genießt. Einige Passagen aus ihrem Buch »Lissabon – im Land am Rand« («Lisboa – num país sempre à beira») haben ihre Lesung abgerundet und deutlich gemacht, warum sie Land und Leute liebt. Ihre Illustrationen und Rezepte sprechen den Lisboetas einfach aus der Seele. Alles in allem ein wundervoller Abend!
Weitere Informationen

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Foto vom Saxophon-Konzert am 30.11.2018 in Freiburg

Saxophon-Konzert am 30.11.2018 in Freiburg · Foto: © DPG – Stadtsektion Freiburg

007 | DESTINOS CRUZADOS: EINE MUSIKALISCHE REISE NACH PORTUGAL | Unter diesem Motto fand am 30. November 2018 im historischen Peterhof-Keller im Zentrum Freiburgs ein Saxophon-Konzert mit einem deutsch-portugiesischen Ensemble statt. Das Quartett bestand aus den Musikern Romeu Costa (Musikkonservatorium Braga), Fernando Ramos (Musikhochschule Porto), Vincent Haïssaguerre (Musikschule Tübingen) und Ingo Sadewasser (Musikschule Tübingen). Auf dem musikalischen Weg nach Portugal, mit Werken von Bernardo Sassetti und Luiz Costa, machte das Quartett auch in Deutschland, Frankreich oder Spanien halt, u.a. mit Darbietungen von Kurt Weil, Claude Debussy und Pedro Iturralde.

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Werner Tobias bei seinem Vortrag »Fliesenkunst in Portugal

Werner Tobias erklärt einem interessierten Publikum die »Fliesenkunst in Portugal« · © Herbert Schlemmer (2018)

006 | FLIESENKUNST IN PORTUGAL | Am 8.11.2018 hielt DPG-Mitglied Werner Tobias im Hotel Pestana in Berlin vor einem interessierten Publikum von 45 Personen einen Vortrag über das Thema »Fliesenkunst in Portugal«. Aus seinem reichen Erfahrungsschatz schöpfend, schlug der Vortragende einen Bogen von den ersten portugiesischen Fliesen über die Blütezeit holländischer Fliesenmalerei in Portugal bis in die Moderne der fliesendekorierten Metrostationen in Lissabon.
Der Vortragende hatte neben Fotos portugiesischer Fliesenkunst in allen öffentlichen Räumen zahlreiche Ansichtsexemplare mitgebracht. Geschmückt wurde der Saal zudem von einem Fliesenbild der Fliesenmalerin Ulrike Pohl, die DPG-Mitgliedern durch ihr »Kachel-Atelier« in der Leibnizstraße in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf seit langen Jahren ein Begriff ist.
Ein gemütliches Beisammensein bei Snacks rundete den Abend ab.
Weitere Informationen zum Kachel-Atelier

Foto von Werner Tobias bei seinem Vortrag »Fliesenkunst in Portugal

Werner Tobias bei seinem Vortrag »Fliesenkunst in Portugal« · © Herbert Schlemmer (2018)

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005 | 2. DPG-STAMMTISCH IN BERLIN | Am 18. September 2018 fand in Berlin-Wilmersdorf im Café Lisboa der zweite Stammtisch der Berlin-Brandenburgischen Sektion der DPG statt. Über 24 alte und neue Mitglieder fanden sich zu einem gemütlichen und zwanglosen Zusammensein bei leckerer portugiesischer Küche ein.
Es wurden viele interessante Gespräche über das (harmonische) deutsch-portugiesische Zusammenleben, über Wünsche der Mitglieder und Projekte für die Zukunft geführt. Und natürlich wurden auch die nächsten (spannenden) Termine der Berlin Brandenburgischen Landessektion der DPG erwähnt – der Vortrag von Werner Tobias über FLIESENKUNST IN PORTUGAL am 8. November um 19 Uhr im Hotel Pestana in Berlin und die Weihnachtsfeier/Jantar de Natal am 11. Dezember 2018. Wir haben uns mit einer großen Mehrheit dazu entschlossen, eine Feier zu organisieren, zu der jeder mit leckeren Spezialitäten beitragen kann. Der Ort wird noch bekannt gegeben.
Und natürlich haben wir viele neue Ideen für das Jahr 2019!

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Foto des gut besuchten DPG-Stammtisch am 20.3.2018 in Berlin

Gut besuchter DPG-Stammtisch am 20.3.2018 in Berlin · © Herbert Schlemmer

004 | DPG-STAMMTISCH IN BERLIN | Am 20.3.2018 fand in Berlin-Wilmersdorf im Café Lisboa der erste Stammtisch der Berlin-Brandenburgischen Sektion der DPG statt. Über 20 alte und neue Mitglieder fanden sich zu einem gemütlichen und zwanglosen Zusammensein bei deutschen Ostereiern und portugiesischer Küche ein. Der Stammtisch ist der erste Schritt zu einem kulturellen und kulinarischen Programm, das die beiden neuen Leiterinnen der Landessektion Berlin-Brandenburg, Paula Goyke und Ruth Tobias, für die DPG organisieren.

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Foto bei der Vernissage für die Ausstellung von Michael Goyke

Mitglieder der DPG bei der Vernissage der Ausstellung von Michael Goyke · © 2018 Cristina Dangerfield-Vogt

003 | AUSSTELLUNG MIT WERKEN VON MICHAEL GOYKE | Michael Goyke ist 1962 in Duisburg geboren und lebt seit 1999 in Berlin. Die Kraft, die zur Entstehung seiner Werke führt, ist das innere Verlangen, malerische und skulpturale Wirkungen zu verbinden. Dabei verwendet er u.a. textile Stoffe als Material. Zusammengeknüllt auf den Träger gebracht offenbaren sich in den gebirgsähnlichen Erhöhungen und Vertiefungen mit ihren Licht- und Schatteneffekten plötzlich mystische Gestalten und Figuren. Mal steht am Anfang eine Idee, mal ist es der »Zufall« des Stoffes, der die Form bestimmt und diese Geschöpfe entstehen lässt.
Auffallend sind die – in seinen Werken immer wiederkehrenden – schwebenden Miniatur-Meteoriten, mit denen er seine Figuren umgibt. Diese bewirken eine besondere Plastizität und verleihen den Bildern eine geradezu surreale, irdische und überirdische, kosmische Aura.
Goyke zeigt hier einige seiner Arbeiten, bei denen er mit verschiedenen Materialien gearbeitet hat, aber auch Werke, gemalt in anderen Techniken, welche uns einen Einblick in seine inneren Traumwelten gewähren.
Die Ausstellung läuft vom 10. März bis zum 6. April 2018 in der Wein-Bar 7 Mares, Heimstraße 3, 10965 Berlin; Mo.–Sa., 18.30–22.30 Uhr
Weitere Informationen

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Taste Portugal 2018: Foto von Herbert Schlemmer

Taste Portugal 2018 · © Herbert Schlemmer

002 | TASTE PORTUGAL | Wie schon im vergangenen Jahr, fand auch 2018 die Kampagne »Taste Portugal« zur Bekanntmachung und Förderung von kulinarischen Produkten und Weinen aus Portugal statt. Vom 15. bis 17. März 2018 wurden in der Marheinicke Markthalle in Berlin-Kreuzberg typisch portugiesische, mit Liebe und Sorgfalt von Hand hergestellte ­Lebensmittel zur freien Verkostung angeboten, Produkte von portugiesischen Winzern, Ölerzeugern, Metzgereien, Käsemanufakturen, Honig- und Salzproduzenten. Als kulinarischer Botschafter war der bekannte TV-Koch Vitor Sobral anwesend, der ein Showcooking portugiesischer Spezialitäten veranstaltete, begleitet von der bekannten portugiesischen Musikgruppe »Trio Fado« aus Berlin. Die Veranstaltung wurde am Abend fortgesetzt mit einem Abendessen im ­Restaurant »Anabelas Kitchen« in Berlin-­Charlottenburg. Auch hier war Vitor ­Sobral anwesend, „»Trio Fado« rundete den Abend musikalisch ab. Vitor Sobral verlieh Urkunden an Inhaber der Restaurants aus Berlin und Umgebung, die zum weltweiten Netzwerk »Taste Portugal« gehören. (AUTOR: Michael W. Wirges)
Weitere Informationen (auf englisch)

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Foto von Herbert Schlemmer auf der Grünen Woche 2018 in Berlin

Auf der Internationalen Grünen Woche 2018 in Berlin · © Herbert Schlemmer

001 | INTERNATIONALE GRÜNE WOCHE (19.–28.1.2018 in Berlin): Der portugiesische Botschafter João António da Costa Mira Gomes besucht den portugiesischen Stand auf der Messe.
Weitere Informationen

Jahrestagung 2019

Wahlen des Präsidiums und des geschäftsführenden Vorstands • von Gabriele Baumgarten-Heinke

Liebe Mitglieder,
entsprechend § 13 der Satzung der DPG haben wir in diesem Jahr im Rahmen der Mitgliederversammlung die Auf­gabe, ein neues Präsidium und einen neuen geschäftsführenden Vorstand zu wählen. Zusätzlich werden zwei RechnungsprüferInnen gewählt.
Der geschäftsführende Vorstand besteht aus der PräsidentIn, einer stellvertretenden PräsidentIn und einer SchatzmeisterIn. Das Präsidium besteht aus dem geschäftsführenden Vorstand und vier VizepräsidentInnen. Jedes Mitglied kann sich zur Wahl stellen, insofern es seine Mitgliedsbeiträge bezahlt hat. Anträge auf Kandidatur zu einem dieser ehrenamtlichen Posten sowie alle Anträge, die zur Mitgliederversammlung beschlossen werden sollen, reichen Sie bitte bis zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung (Stichtag: 25.10.2019) schriftlich bei der DPG-­Geschäftsstelle ein. Vielen Dank!
Melden Sie sich jetzt an!
Tagungshotel: Hotel Aquino, Katholische Höfe, Berlin-Mitte, Hannoversche Straße 5b, 10115 Berlin +++ www.hotel-aquino.de
Übernachtung im Hotel: Die Buchung von Zimmern im Tagungshotel Aquino ist bis zum 8.10.2019 unter dem Stichwort »DPG« möglich: info@hotel-aquino.de +++ Tel.: 030 | 284860
Programm und Anmeldung: Das gesamte Programm und das Formular zur Anmeldung zur Mitgliederversammlung 2019 finden Sie im Portugal Report 075 und auf der Website der DPG.
Wir freuen uns auf Sie!

DPG-Jahrestagung 2019 in Berlin

Mitgliederversammlung in Berlin (8.11.–10.11.2019)

PROGRAMM

 
TAGUNGSHOTEL
Hotel Aquino, Katholischen Höfe Berlin-Mitte 
Hannoversche Str. 5b, 10115 Berlin-Mitte, Tel.: 030 | 284860
 
FREITAG, 8.11.2019
Individuelle Anreise zum Hotel 
16.00 Uhr: Präsidiumssitzung im Hotel 
17.30 Uhr: Treffpunkt Hotellobby: Begrüßung aller Teilnehmer und Get together 
auf Einladung des Landesverbandes Berlin/Brandenburg
18.30 Uhr: Fahrt mit der TRAM M1 zum Abendessen 
19.00 Uhr: Abendessen im »Altberliner Restaurant« (Selbstzahler)
Fürstenberger Straße 1, 10435 Berlin (www.altberliner-restaurant.de)
 
SAMSTAG, 9.11.2019
09.00 Uhr: Treffpunkt Hotellobby
09.15 Uhr: Fahrt mit der U6 zum Checkpoint Charlie
10.15 Uhr: Führung »Die Mauer« − Asisi Panorama zum geteilten Berlin 
11.30 Uhr: Rückfahrt zum Hotel 
12.30 Uhr: Lunch-Buffet im Hotel  
14.00 Uhr: Mitgliederversammlung im Raum Auditorium A
16.00 Uhr: Kaffeepause 
18.00 Uhr: Ende der Tagung 
anschließend Fahrt mit der TRAM M1 zum Restaurant
19.00 Uhr: »Villa Rodizio«, Milastraße 2, 10437 Berlin (www.villa-rodizio.de)
Abendessen auf Einladung der DPG (Getränke Selbstzahler)
 
SONNTAG, 10.11.2019
10.00 Uhr: Treffpunkt Hotellobby
10.15 Uhr: Fahrt zur »Kulturbrauerei« und Besuch der Ausstellung »Alltag in der DDR«
11.30 Uhr: Besuch eines Restaurants im Prenzlauer Berg
danach: Ende der DPG-Jahrestagung 2019
 
ÜBERNACHTUNG IM HOTEL AQUINO
Selbstbuchung Stichwort »DPG« 
Abrufbar bis 8.10.2019
info@hotel-aquino.de / Tel.: 030 | 284860
Einzelzimmer mit Frühstück: 98,00€
Doppelzimmer mit Frühstück: 133,00€

TAGUNGSHOTEL
Hotel Aquino · Tagungszentrum · Hannoversche Straße 5b · 10115 Berlin
Telefon: +49 30 28486-0 
E-Mail: info@hotel-aquino.de
Internet: www.hotel-aquino.de

ANMELDESCHLUSS: 8.10.2019

DPG_JAHRESTAGUNG_2019_ANMELDUNG
DPG_JAHRESTAGUNG_2019_PROGRAMM

Deutsch-Portugiesische Gesellschaft e.V. – Allgemeine Infos

Foto mit typischer Landschaft im Alentejo

DEUTSCH-PORTUGIESISCHE GESELLSCHAFT E. V. (DPG)
ASSOCIAÇÃO LUSO-ALEMÃ

Wer sind wir?
Die Deutsch-Portugiesische Gesellschaft (DPG) fördert als eingetragener Verein die freundschaftlichen Kontakte zwischen Deutschen und Portugiesen im zusammenwachsenden Europa. Sie ist überparteilich, politisch wie wirtschaftlich unabhängig und verfolgt ausschließlich gemeinnützige Ziele.
Entstanden ist die Gesellschaft am 6.Mai 1964 und wurde am 4. Juli 1966 im Vereinsregister des Amtsgerichts der Stadt Köln eingetragen. Zu den Gründungsvätern gehörten namhafte Persönlichkeiten wie der erste Präsident der Gesellschaft, der Industrielle Otto Wolff von Amerongen und Portugals damaliger Botschafter in Bonn, Dr. Manuel Homem de Mello.
Am 27. September 1990 vereinigten sich die Deutsch–Portugiesische Gesellschaft e. V. und die Freundschaftsgesellschaft DDR-Portugal.
Das Bundespräsidium, bestehend aus Präsident/in, Stellvertretende/r Präsident/in, und Bundesschatzmeister/in – Geschäftsführender Vorstand – und vier Vizepräsidenten/innen, leiten die Gesellschaft und koordinieren die Arbeit der Landesverbände und der Stadtsektionen. Die Ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt und diskutiert Vorschläge für zukünftige Aufgaben und ehrenamtliche Projekte.

Was wollen wir?
Die Deutsch-Portugiesische Gesellschaft e.V. will mit Portugals Land und Leuten, ihrer Kultur, ihrer Sprache und Ge-schichte vertraut machen und deren Zusammenarbeit mit Deutschland im europäischen Rahmen fördern. Sie regt zur Diskussion von aktuellen politischen, wirtschaftlichen, sozialen, wissenschaftlichen und kulturellen Fragen an, die für beide Länder im Rahmen der europäischen Integration bedeutsam sind, und trägt dazu bei, gegenseitige Informationsdefizite abzubauen. Sie will zum Verständnis der portugiesischen Lebensart und Mentalität beitragen sowie persönliche Kontakte zwischen Deutschen und Portugiesen herstellen und pflegen. Im Zusammenwirken mit anderen Institutionen und Vereinen pflegt die Gesellschaft den Dialog der Kulturen und die Beziehungen zu den Ländern portugiesischer Sprache in der Welt.

Was tun wir?
Die Deutsch-Portugiesische Gesellschaft e. V. organisiert und beteiligt sich sowohl in Deutschland als auch in Portugal an Ausstellungen, Vorträgen, Aufführungen, Filmabenden und vielem mehr. Die kulturellen, politischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Beziehungen beider Länder fördert die Gesellschaft, indem sie beispielsweise Kolloquien und Tagungen mit veranstaltet.
Den Gedankenaustausch unter den Portugal-Freunden unterstützen die Landesverbände und Stadtsektionen mit vielfältigen Veranstaltungen vor Ort, und sie halten Kontakt zu portugiesischen Vereinen. Die DPG kooperiert mit verschiedenen Partnern, vor allem mit Botschaften, internationalen Organisationen, Universitäten, Wirtschaftsunternehmen, Instituten, Medien und Vereinen.
Über Wissenswertes aus Portugal, die deutsch-portugiesischen Beziehungen und die Tätigkeit der DPG informieren die regelmäßig erscheinende Zeitschrift »Portugal Report« und die Webseite »https://dpg.berlin«.
Außerdem erhalten Mitglieder und Interessierte von den Vorständen der Landesverbände und Stadtsektionen Informationen über beide Länder betreffende Ereignisse sowie Mitteilungen des Bundespräsidiums.

Deutsch-Portugiesische Gesellschaft e. V.
Associação Luso-Alemã
Internet: www.dpg.berlin
E-Mail: office@dpg.berlin
Facebook: https://www.facebook.com/Deutsch-Portugiesische-Gesellschaft-eV-Bundesverband-952004018156736
Eingetragener Verein: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, Vereinsregister, Nr. VR 21972 B

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Associação Luso-Alemã – Informações em português

Foto mit Blick auf die Ribeira in Porto

DEUTSCH-PORTUGIESISCHE GESELLSCHAFT E. V. (DPG)
ASSOCIAÇÃO LUSO-ALEMÃ

Quem somos?
A DPG – Associação Luso-Alemã, na sua qualidade de associação registada, promove o diálogo amigável entre alemães e portugueses num espaço europeu plural. É uma associação cultural apartidária, independente, tanto política como economicamente, sem nenhuns fins lucrativos.
A Associação surgiu a 6 de Maio de 1964 e foi registada no Tribunal de Comarca no Registo das Associações da cidade de Colónia no dia 4 de Julho de 1966. Como seus fundadores contam-se personagens de renome: o industrial Otto Wolff von Amerongen, primeiro Presidente da Associação, e o então Embaixador de Portugal em Bona, Dr. Manuel Homem de Mello.
A 27 de Setembro de 1990 funde-se a Associação Luso-Alemã e a Sociedade de Amizade RDA-Portugal.
A Presidência da Associação é composta, a nível nacional, pelo/a Presidente, pelo/a Presidente Adjunto/a e por um/a Tesoureiro/a, – a Direção – além de quatro Vice-Presidentes. Esta Presidência gere a Associação administrativamente e coordena o trabalho das representações regionais da DPG nos Estados Federados e em Portugal bem como nas diferentes secções das cidades. A Assembleia Geral tem lugar uma vez por ano e discute propostas de atividades e projetos a realizar num futuro próximo.

O que queremos?
A DPG – Associação Luso-Alemã, deseja aprofundar o conhecimento sobre Portugal, a sua Cultura, Língua e História e incrementar a cooperação com a Alemanha, dentro de um espírito europeu. Estimula a discussão sobre temas da atualidade, aos mais diferentes níveis – questões culturais, políticas, económicas, sociais e científicas – de grande interesse para ambos os países, contribuindo para minimizar défices informativos. Pretende igualmente dar a conhecer e a compreender na Alemanha a mentalidade e a forma de estar dos portugueses assim como incrementar e cuidar dos contactos pessoais entre alemães e portugueses. A Associação deseja ainda manter, em cooperação com outras associações e instituições, o diálogo cultural e as relações com os Países de Expressão Portuguesa no Mundo.

O que fazemos?
A DPG – Associação Luso-Alemã organiza e participa, tanto na Alemanha como em Portugal, em exposições, palestras, espetáculos, noites de cinema e muitas outras atividades. Através da realização de colóquios e conferências, são incrementadas as relações culturais, políticas, económicas e cientificas entre ambos os países.
O intercâmbio de ideias entre os amigos de Portugal é apoiado pelas representações regionais da DPG nos diferentes -Estados Federados e pelas secções das cidades, através da organização de variadas atividades no local, mantendo igualmente o contacto com as associações portuguesas. A DPG coopera com vários parceiros, sobretudo com Embaixadas, organizações internacionais, universidades, empresas, institutos, associações e comunicação social.
A página do site «https://dpg.berlin» da Associação e a revista «Portugal Report», que sai trimestralmente, informam sobre Portugal, as relações luso-alemãs e a atividade da DPG. Membros e pessoas interessadas recebem ainda -regularmente informações por parte das presidências das representações regionais da DPG nos Estados Federados e das secções das cidades sobre acontecimentos regionais e comunicações da Presidência nacional.

Associação Luso-Alemã
Deutsch-Portugiesische Gesellschaft e. V.
Página do site: www.dpg.berlin
E-Mail: office@dpg.berlin
Facebook: https://www.facebook.com/Deutsch-Portugiesische-Gesellschaft-eV-Bundesverband-952004018156736
Registo da Associação: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, Vereinsregister, Nr. VR 21972 B

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Portugiesische AutorInnen auf der Leipziger Buchmesse (21.3.–24.3.2019)

Mit einem tollen Programm ist die Botschaft Portugals in Kooperation mit dem Instituto Camões, dem portugiesischen Pendant der deutschen Goethe-Institute, auf der Leipziger Buchmesse vom 21. bis 24. März präsent und stellt dabei einige namhafte lusophone AutorInnen vor. Hier die Veranstaltungen im einzelnen:

21. März, 10.30 Uhr: Lesung und Gespräch mit Afonso Cruz zu seinem mit dem europäischen Literaturpreis dekorierten Roman »A Boenca de Kokoschka«; Moderation: Christine Watty (Halle 4, Stand C505).

21. März, 10.30 Uhr: Lesung und Gespräch mit der portugiesischen Schriftstellerin, Grafikdesignerin und Dramaturgin Joana Bértholo zu ihrem Buch «Ecologia»; Moderation: Toby Ashraf (Halle 2, Stand H600).

21. März, 11.30 Uhr: Lesung und Gespräch mit den Schriftstellern Lucílio Manjate und Mbate Pedro (Mosambik) zu den Büchern «Barcolino» und «Vakuum»; Moderation: Michael Kegler (Halle 4, Stand D400).

21. März, 13 Uhr: Lyriklesung, unter anderem mit Raquel Nobre Guerra aus Portugal (Halle 5, Stand G200).

21. März, 15.15 Uhr: Lesung und Gespräch mit José Eduardo Agualusa (Angola) zu »Die Gesellschaft der unfreiwilligen Träumer«; Moderation: Michael Kegler (Halle 4, Stand D400).

21. März, 16 Uhr: Gespräch mit Zeferino Coelho, Lucien Leitess, Mbate Pedro und Stefan Weidle zum Thema »Wie unterscheidet sich die Arbeit des Verlegers?« mit Beispielen aus der Schweiz, der BRD, aus Mosambik und Portugal; Moderation: Markus Sahr (Halle 4, Stand C505).

21. März, 16.30 Uhr: Lesung mit Afonso Cruz aus seinem Buch »Der menschliche Widerspruch«; Moderation: Toby Ashraf (Halle 2, Stand H410/G411).

22. März, 10.30 Uhr: Lyrik in portugiesischer Sprache mit João Barreto Guimarães (Halle 4, Stand C505).

22. März, 11.30 Uhr: Lesung und Gespräch zum Thema »Portugiesischsprachiges Afrika?« mit José Eduardo Agualusa und Lucílio Manjate; Moderation: Michael Kegler und Margit Klingler-Clavijo (Halle 4, Stand D400).

22. März, 14 Uhr: Lesung und Gespräch mit Ana Margarida de Carvalho zu ihrem Buch «Não Se Pode Morar nos Olhos de um Gato»; Moderation: Christine Watty (Halle 4, Stand C505).

22. März, 16 Uhr: Lesung und Gespräch mit Joana Bértholo und Zeferino Coelho zum Buch »Ecologia»; Moderation: Michael Kegler (Halle 4, Stand C505).

22. März, 16.30 Uhr: Der portugiesische Bestsellerautor J. R. dos Santos stellt seinen neuen Thriller «Vaticanum» um die realen Verflechtungen von Vatikan, Politik und Mafia vor (Halle 5, Stand K600). Ab 20 Uhr ist dos Santos nochmals in der Vinothek »Edelrausch«, Könneritzstraße 61 in 04229 Leipzig, zu erleben.

22. März, 18 Uhr: Lesung und Gespräch mit José Eduardo Agualusa (Angola) über »Die Gesellschaft der unfreiwilligen Träumer«; Moderation: Michael Kegler (Alte Nikolaischule, Nikolaikirchhof 2 in 04109 Leipzig).

22. März, 19 Uhr: Lesung und Gespräch zu »Neue Literatur aus Portugal« mit Joana Bértholo, Afonso Cruz und Ana Margarida de Carvalho; Moderation: Valério Romão (naTo, Karl-Liebknecht-Str. 46 in 04275 Leipzig).

23. März, 14 Uhr: Gespräch mit dem Schriftsteller Valério Romão über sein Buch «Cair para dentro«; Moderation: Markus Sahr (Halle 4, Stand C505).

23. März, 11 Uhr: Der Leipziger Verleger Viktor Kalinke stellt mit dem Übersetzer Markus Sahr die portugiesische Autorin Yvette Centero vor, deren Texte in seinem Verlag erschienen sind (Halle 4, Stand D400).

23. März, 11.30 Uhr: Der Berliner Verleger Ingo Držečnik stellt Portugals berühmten Schriftsteller Luís de Camões und sein Sonett «Com que Voz» vor (Halle 4, Stand D400).

23. März, 12 Uhr: Der Leipziger Verleger Viktor Kalinke stellt den portugiesischen Politiker und Schriftsteller Luis Filipe Castro Mendes vor (Halle 4, Stand D400).

23. März, 12.30 Uhr: Der Münchner Verleger Martin Hielscher und die Romanistin Diana Gomes Asceno stellen die portugiesische Autorin Sophia de Mello Breyner vor (Halle 4, Stand D400).

23. März, 19 Uhr: Lyrik-Spezial der Leipziger Buchmesse; unter anderem mit Raquel Nobre Guerra und João Luis Barreto Guimarães (Café Tunichtgut, Kolonnadenstraße 5/7 in 04109 Leipzig).

23. März, 20.15 Uhr: Leipziger Übersetzernacht; unter anderem mit Yvette Centero, Luis Filipe Castro Mendes und Markus Sahr (Leipziger Literaturverlag, Brockkausstraße 56 in 04229 Leipzig).

Weitere Informationen

Werner Schümann ist tot

Die Deutsch-Portugiesische Gesellschaft e.V. trauert um ihr Ehrenmitglied Werner Schümann. Er verstarb im Alter von 94 Jahren am 30. März 2018 in seiner Heimatstadt Hamburg.

Seine Kontakte zu den portugiesischsprachigen Ländern pflegte er sein Leben lang, sowohl beruflich im Im- und Exportgeschäft als auch im privaten Leben. Seit dem 1. Februar 1965 gehörte er der Deutsch-Portugiesischen Gesellschaft an. 1978 rief er den Landesverband Hamburg ins Leben, den er bis 1994 erfolgreich als Präsident führte. Unvergessen bleiben mehr als 200 Veranstaltungen, die er mit hanseatischem Verstand und portugiesischem Herzen organisierte. In dieser Glanzzeit deutsch-portugiesischer Freundschaft vermochte er es, bei Deutschen und Portugiesen die Begeisterung für unser Partnerland zu wecken und zu erhalten.

Wir denken mit Dankbarkeit und Bewunderung an einen großen Freund Portugals. Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Anny und seiner Familie.

Muito obrigado, Werner !

Michael W. Wirges, Präsident der DPG
Harald Heinke, Ehrenpräsident der DPG

Berlin, 31. März 2018

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Portugal ist 2021 Gastland der Leipziger Buchmesse

Pressemitteilung der Botschaft Portugals
Portugal nimmt in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge an der zweitgrößten Buchmesse Deutschlands und einer der wichtigsten Europas teil und wird im Jahr 2021 Gastland der Leipziger Buchmesse sein.

Bei der Leipziger Buchmesse 2018, die zwischen dem 15. und 18. März stattfindet, werden die portugiesischen Schriftsteller Almeida Faria, Isabel Figueiredo, Rui Cardoso Martins, Miguel-Manso und Marta Chaves anwesend sein; die Kapverdier Arménio Vieira (Camões-Preis 2009) und Filinto Elísio; ebenso Bernardo Carvalho, der brasilianische Schriftsteller, der bereits zweimal mit dem Jabuti-Preis ausgezeichnet wurde, und Ricardo Domeneck, der seit 2002 in Berlin lebende brasilianische Lyriker und Übersetzer. Kalaf Epalanga (Schriftsteller und Musiker aus Angola, der in Lissabon und Berlin lebt) wird an einem Gespräch über portugiesischsprachige Literatur teilnehmen. Darüber hinaus wird die erste deutschsprachige Ausgabe der Autorin Hélia Correia (Camões-Preis 2015) vorgestellt, die auch aus ihrer Anwesenheit auf der Leipziger Buchmesse 2016 resultiert. Diana Gomes Ascenso, Wissenschaftlerin an der Freien Universität Berlin, stellt ihre Dissertation “Resistência Poética no Estado Novo – A Poesia de Sophia de Mello Breyner Andersen” im Gespräch mit Prof. Dr. Verena Dolle von der Universität Gießen vor, die dem literarischen Werk von Sophia de Mello Breyner gewidmet ist, einer der größten Namen der portugiesischen Literatur. Die Autorin wurde 1999 mit dem Camões-Preis ausgezeichnet, eines ihrer Werke wurde in Deutschland veröffentlicht, weiterhin sind ihre Gedichte in einigen Anthologien zu finden.

Die Planung und Koordination der portugiesischen Teilnahme an der Leipziger Buchmesse liegt in der Verantwortung des Camões – Instituto da Cooperação e da Língua und der Botschaft von Portugal in Berlin.

Die Präsenz auf der Leipziger Buchmesse ist eine Initiative im Rahmen der Auswärtigen Kulturpolitik Portugals, bei der das Camões – Instituto da Cooperação e da Língua, die DGLAB – Direção Geral do Livro, dos Arquivos e das Bibliotecas (Ministerium für Kultur), die Calouste Gulbenkian Stiftung, die EGEAC – Empresa de Gestão de Equipamento e Animação Cultural/Casa Fernando Pessoa, und verschiedene portugiesische und deutsche Verlage kooperieren.

Portugal war im Jahr 2016 zum ersten Mal auf der Leipziger Buchmesse vertreten. Dieser Auftritt erfolgte im Rahmen der Arbeit der Botschaft von Portugal in Berlin im Bereich der Literatur und des Buches. Dazu gehören zum Beispiel auch die Einladung von deutschen Verlagen zur Lissaboner Buchmesse; die Verleihung eines Residenzstipendiums an Schriftsteller; ein Programm mit Lesungen auf der Frankfurter Buchmesse sowie eine enge Zusammenarbeit mit Verlegern, Übersetzern und Literaturfestivals in Deutschland.

Die Leipziger Messe, die aus historischen Gründen seit Jahren auf die Literatur aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa ausgerichtet ist, gewinnt zunehmend eine internationale Ausrichtung: Die Messe hatte zuletzt 2493 Aussteller aus 43 Ländern, 285.000 Besucher, davon 206.000 auf der Messe und 79.000 bei Leipzig Liest, sowie 56.500 Fachbesucher. Mehr als 3000 Journalisten berichten über die Messe- und Parallelveranstaltungen.

Mit über 10.000 Übersetzungen, die jährlich veröffentlicht werden, ist der deutsche Buchmarkt einer der größten der Welt.

Lissabon, 15. März 2018

Josef Wolters auf der N.R.P. Sagres

Josef Wolters mit António Manuel Maurício Camilo, dem Kommandanten der N.R.P. Sagres

Josef Wolters mit António Manuel Maurício Camilo, dem Kommandanten der N.R.P. Sagres

Josef Wolters auf der N. R. P. Sagres

Almada, gegenüber von Lissabon: Bei herrlichem Wetter übergibt Josef Wolters, DPG-Vorsitzende von Nord­rhein-­West­falen, eine Ausgabe des PORTUGAL REPORTs an António Manuel Maurício Camilo, Kommandant des portugiesischen Segelschulschiffes  N.R.P. SAGRES. Das Schiff ist am 30.10.1937 in der Werft Blohm & Voss in Hamburg vom Stapel gelaufen und diente früher der deutschen Kriegsmarine . Nach Beschlagnahme durch die Alliierten und den Verkauf an Brasilien gelangte es Anfang der 60er Jahr nach Portugal. Wolters besichtigt das gesamte Schiff und auch das Marinehauptquartier im Palácio Real da Alfeite mit dem dahinterliegenden Garten, der in diesem Jahr durch eine Aktion der Initiative Lisboa-Düsseldorf umgebaut wird. Am 8. Juni 2018 soll der neu gestaltete Garten mit einer feierlichen Zeremonie (wieder-) eröffnet werden.

Ruprecht Günther – Lisboa

Foto des Buch-Covers »Lisboa – Die melancholische Schöne«

Buch-Cover »Lisboa – Die melancholische Schöne« · © Salon Literatur Verlag

Das Schöne an der Melancholie

Fotobuch mit Bildern aus und kurzen Texten über Lisboa • von Andreas Lahn

Ruprecht Günther kommt Mitte der 1970er Jahre zum ersten Mal nach Lissabon. Auf den ersten Seiten des Buches schildert er seine ersten Eindrücke in der Alfama und im Bairro Alto. Dann sind Fotos zu sehen, in unterschiedlichen Formaten, oft quadratisch, aber auch doppelseitig oder horizontal, in Farbe oder Schwarzweiß. Klassische Motive aus dem Reiseführer spielen keine Rolle. Die Auswahl ist subjektiv, was ich zu schätzen weiß. Einigen Fotos hätte in meinen Augen eine kurze Beschreibung gutgetan, denn entgegen der verbreiten Meinung sagt ein Bild eben nicht mehr als tausend Worte. Das liegt vermutlich daran, dass Bilder normalerweise nicht sprechen können.
Der Fotograf meistert unterschiedliche Lichtsituationen und fängt die Stimmung in der Stadt so ein, wie er sie empfindet. Das ist am Aussichtspunkt St. Catarina so, bei einer telefonierenden Frau oder diskutierenden Männern, bei den verschiedenen Linienführungen von Gebäuden, dem roten Blütenmeer vor einem zugemauerten Balkon oder am Abend. Die Sortierung leuchtet mir nicht ein, ein paar Fotos sind mir zu gelb, aber alle zusammen lassen den Wunsch aufkommen, sofort einen Flug in ja auch meine Lieblingsstadt zu buchen.
Nach einigen Seiten mit Fotos sind Texte eingefügt − das zieht sich so durch das ganze Buch. Thematisiert werden nicht nur portugiesische Eigenarten, sondern auch Veränderungen in der Stadt durch die zunehmende Zahl der TouristInnen oder steigende Mieten. Es geht um die portugiesische Melancholie und den Fado, um Sardinen und die Sehnsucht: »So könnte man die Saudade auch beschreiben als Sehnsucht nach einem imaginären Ziel, das eigentlich niemals erreicht sein will, denn der scheinbare Erfolg würde ihr jeglichen Grund unter dem Boden entziehen.«
Es sind häufig Personen zu sehen auf Ruprechts Günthers Fotos: Sie sind jung oder alt, groß oder klein, sie arbeiten, essen, lesen, diskutieren oder sitzen in der Bar und schauen fern. Mir gefallen die eingestreuten Texte. Auch die beiden Seiten über bedeutsame Ereignisse der portugiesischen Geschichte sind sorgfältig formuliert. Schade, dass Ruprecht Günther die Bilder so nackt lässt. Trotzdem mag ich den Kiosk und die Möwe auf der anderen Seite des Tejo. Der Leuchturm und das Schiff dagegen erreichen mein Herz nicht, dafür dann aber wieder die beiden Laternen und die junge Frau am Brunnen auf dem Rossío. Den abendlichen Blick von der Graça über das Lichtermeer der Baixa hin zur beleuchteten Ponte 25 de Abril kenne ich selbst nur zu gut.
Wer diesen Foto-Band von Ruprecht Günther kauft, erhält einen subjektiven Blick auf Lisboa. Und wenn man fünf Menschen fragen würde, welche Bilder für sie die schönsten sind, bekäme man garantiert fünf verschiedene Antworten. Das ist der Vorteil einer Auswahl, die sich nicht am Mainstream orientiert, sondern an den Empfindungen eines feinfühlenden Fotografen.
»Seit meiner ersten Reise nach Portugal sind Jahrzehnte vergangen, und Lissabon, das so viel Freude und Leid gesehen hat, ist nicht mehr dasselbe wie damals.« schreibt Ruprecht Günther. Das empfinde ich auch so. Natürlich hat sich Lisboa im Laufe der Jahrzehnte verändert. Aber der Charme dieser Stadt ist in meinen Augen exakt derselbe wie vor einigen Jahrzehnten. Man muss nur etwas genauer hinsehen…

Ruprecht Günther − Lisboa, Die melancholische Schöne, Salon Literatur Verlag 2017, 21×21cm, 112 Seiten, Hardcover, ISBN: 9783947404018, 18,90€