Schlagwort: DPG

Porto wartet auf uns

Foto eines Schiffes mit Portweinfässern an der Ribeira in Porto

DPG-Reise JETZT buchen! •  von Gabriele Baumgarten-Heinke

> Liebe Mitglieder, am 27. Oktober ist es soweit, wir gehen auf die Reise nach Porto. Freuen Sie sich gemeinsam mit mir auf Portugal, auf die Stadt Porto und auf ein Wiedersehen mit unseren Mitgliedern und Freunden! Lange genug mussten wir darauf warten und uns gedulden. OLIMAR Reisen bietet in Zusammenarbeit mit der Hanse Merkur eine Corona-Absicherung und damit die Möglichkeit, optimistisch zu bleiben und die Reise jetzt zu buchen. Darüber habe ich ausführlich mit Pascal Zahn von OLIMAR Reisen gesprochen. Lesen Sie weiter!

Selbstverständlich negiere ich nicht den Lockdown, der uns von Tag zu Tag mehr bedrückt. Viele Gespräche mit ­Mitgliedern haben mir die Ängste, die Verärgerungen, auch unterschiedliche Betrachtungsweisen, gezeigt. Etliche Mitglieder von uns sind finanziell sehr stark von den Folgen betroffen, den Tourismus hat die Corona-Krise tief erschüttert. Das alles macht sehr traurig und wütend zugleich. 

Dennoch oder vielleicht gerade deshalb, liebe Mitglieder, wollen wir nach vorne schauen und mit Ihnen unsere DPG-­Pläne machen. 

Der Einsatz von Impfstoffen verbreitet im Tourismus einen vorsichtigen Optimismus auf das Reisejahr 2021. Die digitale ITB NOW 2021 hat einen starken Branchenzuspruch. 2.000 Aussteller aus allen Teilen der Welt haben sich für diese digitale Reisemesse angemeldet. 

Unsere Reise nach Porto in Zusammenarbeit mit OLIMAR Reisen ist geplant, alle Leistungen sind reserviert, man wartet auf uns. Wie können wir uns bei einer Buchung dennoch gut absichern? 

Ab dem 1.2.2021 bietet OLIMAR Reisen mit der OLIMAR-Flex-FEE  verlässlichen Service und Sicherheit mit flexiblen Stornierungs- und Umbuchungsmöglichkeiten. Für den Betrag von einmalig 30 € können Sie Ihre Reise bis 30 Tage vor Abreise kostenfrei umbuchen und/oder stornieren. 

Darüber hinaus ist bei Buchung einer Reiserücktrittskostenversicherung, die bei nachweislicher Erkrankung vor Reiseantritt in Kraft tritt, der erweiterte Corona-Schutz bei OLIMAR kostenfrei mitversichert! Der Corona-Schutz greift, wenn der Gast an Covid-19 erkrankt und daher seine Reise nicht antreten kann. Des Weiteren greift diese Versicherung auch bei einer Quarantäne im Heimat- oder im Urlaubsland und übernimmt die Kosten für vorzeitige Rückreise oder verlängerten Aufenthalt bei Quarantäne.

Ich denke, mit der Reiserücktrittskostenversicherung und der OLIMAR Flex Fee sind wir gut abgesichert und können uns zuversichtlich auf die Reise vorbereiten. Die Flüge können auch individuell oder später dazu gebucht werden. Das Programm und das Anmeldeformular zur »DPG Reise nach Porto 27.10.−31.10.2021« finden Sie auf unserer Website. Der Anmeldeschluss ist der 20.3.2021! 

Wir stehen Ihnen für Fragen gern zur Verfügung und wünschen Ihnen Gesundheit: Bleiben Sie zuversichtlich! 

Weihnachtsfeier digital

Bericht von einer Premiere    von Michael W. Wirges

So etwas hat es in der Geschichte der DPG noch nie gegeben − eine digitale Weihnachtsfeier über PC-Bildschirme, mit Mitgliedern, die weit auseinanderleben! Leider haben wir diesen Umstand der weltweiten Covid-19-­Pan­demie zu verdanken, die uns das ­Leben seit dem vergangenen Jahr sehr erschwert.

Nach einem erfolgreichen Start der digitalen DPG-Jahrestagung haben wir von Berlin aus alle DPG-Mitglieder in Deutsch­land und Portugal per E-Mail eingeladen, an unserer digitalen Weihnachtsfeier teilzunehmen. Durch die künstlerische Unterstützung einiger Mitglieder konnte schnell ein Programm zusammengestellt werden. Diejenigen, die sich dazu angemeldet hatten, erhielten einen Link, um sich an jenem 22. Dezember von 19 bis 21 Uhr zuzuschalten.

Die Weihnachtsfeier wurde von unserer Bundesschatzmeisterin, Gabi Baumgarten-Heinke, moderiert. Sie begrüßte die Mitglieder,  die sich zugeschaltet hatten und die sich total darüber freuten, sich zu sehen und voneinander zu hören. Gerade in den jetzigen Zeiten! Einige der Mitglieder hatten sich schon seit Jahren nicht mehr gesehen oder kannten sich noch nicht persönlich. 

Ich begrüßte als Präsident ebenfalls alle Mitglieder und freute mich, Mitglieder in weihnachtlicher Stimmung anzutreffen. Ich sprach die aktuelle Lage zu Covid-19 an und auch die Folgen, die sich dadurch (auch für den Kulturbetrieb) für uns alle ergeben − keine Konzerte, keine Veranstaltungen, keine Treffen sind möglich. Die Zuschaltungen kamen aus Deutschland und Portugal, so meldete sich aus Porto unser langjähriges Mitglied Guido Orlando Freitas Rodrigues, der über die aktuelle Lage im hohen portugiesischen Norden berichtete. 

Madalena Leal de Faria, pensionierte Kammersängerin, hatte leider etwas mit der Stimme zu kämpfen und spielte deshalb im Laufe des Abends drei portugiesische Weihnachtslieder von ihrer eigenen produzierten CD vor: Menino Jesus à Lapa, Vai-te embora passarinho und Ò pastores, pastorinhos. Sehr mutig! Direkt aus Lissabon!

Pascal Zahn, einer der Inhaber von OLIMAR Reisen, mit denen wir unsere Reise zur DPG-Jahresversammlung in Porto im Oktober 2021 planen, berichtete über die aktuelle Lage auf dem Reisemarkt, speziell zu der in Portugal. Überall gibt es große Probleme, bei den Reiseveranstaltern, in der Hotellerie und Gastronomie, bei Flug- und Busunternehmen. Er betonte aber auch, dass die geplante DPG-Reise nach Porto sehr schön ausgewählte Höhepunkte enthält. Er geht sehr davon aus, dass ab Sommer 2021 die Reisen nach Portugal wieder wie gewohnt stattfinden werden. 

Der besonders in Berlin bekannte portugiesische Theater-Schauspieler Vasco Esteves, der seit Jahrzehnten in Deutschland lebt, trug das Gedicht Poema do Menino Jesus (Gedicht des Jesuskindes) von Alberto Caeiro − einem der drei Heteronyme von Fernando Pessoa − vor, zunächst auf Deutsch, und später am Abend noch einmal auf Portugiesisch.

Über die Legende vom Bolo Rei, dem Königskuchen, des für die Weihnachtszeit in Portugal beliebtesten Kuchens, sprach Paula Galaz Goyke aus Berlin. In diesen Kuchen wurden früher kleine Geschenke und eine dicke Bohne mit eingebacken. Wer die Bohne erwischte, musste den nächsten Kuchen bezahlen. Auf die kleinen Geschenke und die Bohne wurde inzwischen aus Gründen der Gesundheitssicherheit verzichtet.

Auch die instrumentale Musik kam nicht zu kurz. Hans-Heinrich Kriegel nahm in Bochum seine Oboe zu Hand und spielte auf ihr einige Stücke von deutschen und portugiesischen Weisen: vier in Deutschland sehr bekannte Weihnachtslieder und vier Fados aus Portugal. Als deutsches Stück spielte er eine Ouvertüre von Georg Philip Telemann mit dem Titel Allemande, als portugiesisches aus der sogenannten Völker-Ouvertüre der Satz Le Portugais ancien et Le Portugais moderne. Als Gruß nach Berlin kam noch der dritte Satz aus einer Oboen-­Sonate in C-Dur von Johann Ludwig ­Matthes, der bei Friedrich dem Großen in der Hofkapelle angestellt war.

Im hohen deutschen Norden setzte sich in Scharbeutz (Schleswig-Holstein) Jan-Taken de Vries ans Klavier, und während er spielte, sang seine Frau Martha dazu die Weihnachtslieder Linda Noite de Natal und Süßer die Glocken nie klingen, letzteres in der Version von Alexa Feser.

Bevor ich die Schlussworte mit guten Wünschen für Weihnachten und ein hoffentlich besseres Neues Jahr sprach, erklang noch einmal Weihnachtliches von Madalena Leal de Faria aus Lissabon von ihrer eigenen produzierten CD Um Feliz Natal mit dem Coro de Santo Amaro de ­Oeiras.

DPG: Stadtsektion Köln

Vorstellung der neuen Vorsitzenden Joaquim und Pauline Guimarães    von Gabriele Baumgarten-Heinke

> Der Name Guimarães hat in der DPG einen guten Klang und erinnert an Marlies F.S. Guimarães. Viele Mitglieder kannten diese warmherzige und engagierte Frau in Köln, die über viele Jahre Veranstaltungen und Treffen für die DPG organisierte. Der Ordner der Stadtsektion Köln, den sie führte, ist mit Fotos, Berichten und Protokollen prall gefüllt. Im Mai 2018 antwortete sie auf die Glückwünsche des Präsidenten zu ihrem 80. Geburtstag, dass sie noch viel vor hat mit der DPG. Eine kurze und schwere Erkrankung beendete leider diese Vorhaben im Dezember 2018. Marlies F.S. Guimarães bleibt uns in bester Erinnerung. 

Kurze Zeit später sandte uns Joaquim F.S. Guimarães, der Sohn von Marlies, ­seinen und den Antrag seiner Tochter Pauline auf Mitgliedschaft in der DPG zu. Zusammen mit seiner Tochter, eines von drei Kindern, möchte er die Arbeit seiner Mutter fortsetzen. 

Joaquim Fritzsche Salgado Guimarães wurde 1962 in Köln geboren und zog mit seinen Eltern 1963 nach Porto. Hier besuchte er die Deutsche Schule. 1976 zog er als 14-Jähriger mit seiner Mutter zurück nach Köln und schloss seine schulische Ausbildung am Gymnasium Kreuzgasse ab. Der Ausbildung als Grafiker folgte später eine Fortbildung als Werbefachmann an der Werbefachlichen Akademie in Köln. Über mehrere Jahre war er in den Bereichen Werbung, Messedesign und Digitaldruck unterwegs. Seit einem Jahr ist er im Deutschen Sport und Olympia Museum in Köln verantwortlich für die Museums- und Ausstellungstechnik. Joaquim F.S. Guimarães spricht neben den Muttersprachen deutsch und portugiesisch auch französisch und englisch. Er ist verheiratet und hat drei Kinder. 

Pauline Guimarães, die Enkelin von Marlies, wird ihren Vater Joaquim bei der Leitung der Stadtsektion unterstützen. Sie ist 32 Jahre alt, studierte Kunstgeschichte und Romanistik an der Universität zu Köln und arbeitet derzeit im Hetjens − Deutsches Keramikmuseum in Düsseldorf.

Die Stadtsektion Köln wurde in den vergangenen Jahren von Pascal Zahn, ­einem der Inhaber von OLIMAR Reisen, geführt. Nachdem die Corona-Pandemie den Tourismus fast lahm gelegt hat, hat die Fortführung seines Unternehmens verständlicherweise absolute Priorität, und er stimmte einem Wechsel in der Leitung der Stadtsektion zu. Sicher werden sich zwischen OLIMAR Reisen und der Leitung der Stadtsektion Synergien ergeben. Eine enge Zusammenarbeit wird es auch mit Hans-Heinrich Kriegel, dem Vorsitzenden des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, geben. 

Die Ära Guimarães findet eine Fortsetzung − wir freuen uns darauf!

DPG-Mitgliederversammlung 2020 in Berlin

Foto mit Blick auf den Berliner Bahnhof Friedrichstraße und das NH Collection Hotel

Samstag  | 31.10.2020  |  NH Collection Hotel Berlin

Liebe Mitglieder, 
aufgrund der Corona Pandemie verzichten wir in diesem Jahr auf ein mehrtägiges Programm und haben die Zeit der Tagung auf 10 bis 17 Uhr beschränkt. Damit wollen wir die Möglichkeit einräumen, nach der Tagung die Heimreise antreten zu können. 
Entsprechend den Anmeldungen und den Möglichkeiten zum Zeitpunkt der Tagung, nehmen wir gern eine Restaurantreservierung (Selbstzahlerbasis) vor, um den Tag mit Ihnen ausklingen zu lassen. Die Sitzordnung im Tagungsraum wird von dem Hotel festgelegt und erfolgt entsprechend den aktuell geltenden Hygieneregelungen. 
 
TAGUNGSHOTEL
NH Collection (Berlin Mitte)
Friedrichstraße 96
10117 Berlin
Telefon: +49 | 30 | 20 62 66 0
– Direkt gegenüber S / U-Bahnhof Friedrichstraße –
 
ZIMMERRESERVIERUNGEN / ABRUFKONTINGENT (CODE: DPG)
Wir haben im NH Collection Hotel 10 Einzelzimmer und 10 Doppelzimmer vom 30.10. bis 1.11.2020 reserviert. 
  • Einzelzimmer: 115 € pro Nacht und Zimmer inkl. MwSt./Frühstück
  • Doppelzimmer: 139 € pro Nacht und Zimmer inkl. MwSt./Frühstück
Diese können Sie bis zum 16.10.2020 auf der Event-Website des NH Hotels unter »DPG« bzw. telefonisch (+49 | 30 | 22 38 51 32) oder per E-Mail buchen: reservierungen@nh-hotels.com 
 
SAMSTAG, 31.10.2020
  • 10.00 Uhr: Treffen vor dem Tagungsraum / Check-in
  • 11.00 Uhr: Begrüßung und Ansprache des DPG-Präsidenten Michael W. Wirges
  • 11.15 Uhr: Ansprache des Botschafters von Portugal, S.E. Francisco Ribeiro de Menezes (angefragt)
  • 11.30 Uhr: Vorstellung der bisher vorliegenden Ergebnisse zum Projekt »Dokumentation der Geschichte der DPG 2020«, Gabriele Baumgarten-Heinke
  • 12.00 Uhr: Mittagessen im Hotel 
  • 13.00 Uhr: Mitgliederversammlung 
  • 15.00 Uhr: Kleine Kaffeepause (bis 15.30 Uhr)
  • 17.00 Uhr: Ende der Tagung

ANMELDESCHLUSS: 1.10.2020

Vorläufiges Programm · Änderungen vorbehalten!
 
 
 

DPG-Mitgliederversammlung 2021 in Porto

Foto In Porto: Blick über die Ponte Luis I auf die Ribeira

27.10.–31.10.2021: Reise nach Porto für DPG-Mitglieder und deren Partner 

ÜBERNACHTUNG UND TAGUNGSHOTEL 
Hotel Vila Galé Porto**** − max. 20 Zimmer: Nur 300 Meter entfernt vom U-Bahnhof Campo 24 Agosto erwartet Sie dieses 4-Sterne-Hotel im Zentrum Portos. Die Zimmer sind mit Flachbild-Kabel-TV, -Minibar, Dusche/WC, Haartrockner und WLAN ausgestattet. Das Restaurant Paris Texas bietet Portugiesische Spezialitäten und Pastagerichte. Das Hotel verfügt über ein Fitnesscenter mit Innenpool, Sauna, Whirlpool, Türkisches Bad, Solarium, Vichy-Dusche und Fitnessgeräte.
Kosten 
  • 60,00 € p.P./Nacht im Doppelzimmer mit Frühstück
  • 108,50 € p.P./Nacht im Einzelzimmer mit Frühstück

PROGRAMM
DONNERSTAG  |  28.10.2021
Ganztagesausflug Porto inkl. Bus und deutschsprachiger Reiseleitung sowie Audiosystem, inkl. Eintritt Casa da Musica, Casa Serralves und Kathedrale. 
Die Stadt Porto liegt auf einem Hügel an der Flussmündung des Douro in den Atlantik. Bei der Stadtrundfahrt erwarten Sie folgende Höhepunkte:

  • »Casa da Música« (mit Führung)
  • Besichtigung verschiedener Räume, Zusammenspiel von -Architektur und Veranstaltungen; 
  • Stiftung von Casa Serralves mit zeitgenössischer Kunst des 20. Jahrhunderts.Das Museum liegt in einem wunderschönen 18 Hektar großen Landschaftspark
  • Zweitürmige Kathedrale: Besuch des UNESCO-Weltkultur-erbe in der -Innenstadt Portos
  • Bahnhof São Bento: Bewundern Sie 20.000 Kacheln mit der Geschichte Portos.
  • Spaziergang: Am Torre dos Clérigos vorbei geht es die Rua das Flores hinunter in die Ribeira ans Ufer des Douro-Flusses − ins typische Porto der kleinen Leute, der Arbeiter, Fischer, Marktfrauen und Fischverkäuferinnen..
  • Kosten: 96,50 € p. P.; MindestteilnehmerInnen: 30 Personen
 
FREITAG  |  29.10.2021
Portos Küste: Halbtages-Ausflug inkl. Busfahrten, deutschsprachiger Reiseleitung und Audiosystem 
  • Auf der Fahrt Richtung Küste liegt der Stadteil Matosinhos, am nördlichen Ufer der Douromündung, eingebunden in den Fischerei- und Containerhafen am Nordende und dem Castelo do Queijo (der Käseburg!), wo ein kurzer Fotostopp -gemacht wird.
  • Besuch der Konservenfabrik Portugalnorte, die ein wesentlicher Bestandteil der portugiesischen Tradi-tion ist 
  • In der Nähe besichtigen Sie auch ein kleines architektionisches Juwel − ein Toilettenhäuschen im Art-Deco Stil aus den zwanziger Jahren. 
  • Fahrt zum Aussichtspunkt Jardim do Mouro mit toller Aussicht auf Porto von der anderen Seite des Douro.
  • Kosten: 27,50 € p.P.; Mindesteilnehmer 30 Personen
  • Die Fahrt endet um 13.30 Uhr am Portweinkeller Caves Ferreira, in dem wir an einer Verkostung teilnehmen.
    Kosten:  12,50€ p. P. 
Foto eines Weinkellers am Rio Douro

Weinkeller am Rio Douro · Foto: © Herbert Schlemmer

 
SAMSTAG  |  30.10.2021
  • Vormittag: fakultative 6-Brücken-Tour ab Ribeira: Wer den Samstagvormittag nutzen möchte, hat die Möglichkeit, an einer ca. 50-minütigen 6 Brücken-Fahrt in einem typischen Boot (Rabelo) teilzunehmen. Mit diesen Booten wurden früher die Portwein-Fässer transportiert. Die Abfahrt ist in der Ri-beira und geht sowohl ein Stück Richtung Mündung als auch ins Landesinnere.
    Kosten: 15,- € p.P., Bezahlung individuell
  • danach im Hotel Hotel Vila Galé Porto 
    12:30 Uhr: Mittagessen
    14−18 Uhr: Mitgliederversammlung
    Den genauen Ablauf der Mitgliederversammlung und die Tagesordnung erhalten Sie mit der schriftlichen Einladung.
 
FLUGMÖGLICHKEITEN
Hinflug: 27.10.2021 · Rückflug: 31.10.2021
Bitte wenden Sie sich mit Ihrer Fluganfrage an die OLIMAR Gruppenabteilung. Ab 10 gemeinsam reisenden Teilnehmern können Flugpreise zu Sonderkonditionen angeboten werden. 
Ansonsten nimmt OLIMAR Reisen gern Ihre Einzelreservierungen gemäß den Einzelplatzkonditionen entgegen. Einzelpreise erfolgen nur mit namentlicher Reservierung, hierbei müssen die Namen mit denen im auf der Reise zu benutzenden Ausweisdokument übereinstimmen.
 
BUCHUNG
E-Mail: gruppen@olimar.com; Telefon: +49 | 221 | 20590 - 596
 
 
 
 

30 Jahre vereinigte DPG

Foto von Ulrike Leone · pixabay.com

Fakten und Meinungen zur Geschichte der Fusion von DPG Ost und West • von Gabriele Baumgarten-Heinke

> Was für eine wunderbare Geschichte: Noch vor der Vereinigung Deutschlands ­finden sich Freunde Portugals aus beiden Teilen Deutschlands zusammen und vereinen sich am 27. September 1990 in der Deutsch Portugiesischen Gesellschaft.
Aber wie lief das ab vor 30 Jahren− immerhin waren die DPG der BRD und die DPG der DDR Gesellschaften aus zwei unterschiedlichen Wirtschaftssystemen. Die Berichte aus dieser Zeit klingen harmonisch, »auf Augenhöhe« wird immer wieder zitiert. Um das genau zu erfahren, befragte ich mehrere Zeitzeugen unserer Gesellschaft.
Vorab der historische Ablauf: Die seit Juni 1975 in der DDR unter dem Dach der Liga für Völkerfreundschaft bestehende Freundschaftsgesellschaft DDR—Portugal, der nur berufene Mitglieder angehörten, öffnete sich unmittelbar nach dem Fall der Mauer im November 1989 für alle Interessenten und Fachleute. Am 16.1.1990 wurde die DPG der DDR e.V. gegründet, Dr. Klaus Steiniger wurde zum Präsidenten gewählt. Die DPG der DDR e.V. hatte zu diesem Zeitpunkt 530 Mitglieder in 5 Regionalgruppen. Zu den ersten Mitgliedern gehörten Wolfgang Weiß (LV BB), Bernhard Profé (LV BB), Maja Wolff (LV BB) und Horst Herold (LV Sachsen). Am 30. Mai 1990 war der damalige Präsident der DPG der Bundesrepublik Deutschland, Peter Neufert, bei der neugegründeten Deutsch-Portugiesischen Gesellschaft der DDR zu Gast.
Ohne zu wissen, dass bereits ein halbes Jahr später die deutsch-deutsche Mauer fallen sollte, fanden bereits am 21. Mai 1989 in Montargil (Alentejo) und Lissabon erste Gespräche zur Vereinbarung einer zukünftigen Zusammenarbeit zwischen Vertretern der DPG der BRD (Peter und Marys Neufert) und dem Komitee DDR-Portugal (Harald Heinke) statt. Anwesend war außerdem Dr. Alexandre Babo von der Gesellschaft Portugal-DDR. Wahrscheinlich war dieses Treffen ein Grundstein der gesamten weiteren Entwicklungen. »Das klingt wie ein Wunder«, sagt Bernhard Profè, bis 2003 der Vorsitzende des Landesverbandes Berlin/Brandenburg, »und als ein solches wurde es von den damaligen Mitgliedern auch empfunden. Von Anfang an gab es eine freundschaftliche Atmosphäre im vereinten Landesverband Berlin/Brandenburg und das setzte sich, nach einigen wenigen holprigen Schritten, auch in der gesamten DPG fort«.
»Die Festveranstaltung im Schauspielhaus Berlin, dem heutigen Konzerthaus, war sehr emotional«, sagt Andrea Runge, die von 2003−2015 den Landesverband BB leitete. »Man war sich der Bedeutung der Veranstaltung bewusst.«
Auch weitere Mitglieder, die sich zu diesem Thema geäußert haben, waren sich einig, dass ohne das diplomatische und engagierte Handeln von Harald Heinke, der auch Peter Neufert begeistern konnte, die Fusion und dieses für die deutsche Geschichte herausragende Ereignis, unter Umständen nicht statt­gefunden hätte.
Die erste gesamtdeutsche Jahrestagung der DPG fand am 19. November 1990 im Schloss Waldeck südwestlich von Kassel statt. Gewählt wurden Peter Neufert zum Präsidenten und Dr. Klaus Steiniger zum stellvertretenden Präsidenten der DPG. Die Arbeit der vereinten Deutsch-Portugiesischen Gesellschaft nimmt ihren Anfang.

Der DPG-Präsident auf Reisen: Viagem pela minha terra

Foto der Ruine des Tempels der Diana in Évora

Eine Busreise durch Portugal • von Michael W. Wirges

> Die Maschine der TAP, die uns nach Lissabon bringen sollte, landete an diesem Abend im Mai erst kurz vor unserem Boarding in Berlin-Tegel, ­sodass wir erst anderthalb Stunden als geplant unser Ziel erreichten. Der Bustransfer unserer Reisegruppe − etwa 50 Deutsche mit deutschsprachiger Reisebegleiterin − zum Hotel der Gruppe Galé, das fast genau unter der Brücke Ponte 25 de Abril lag, verlief hingegen reibungslos. Dass wir zwei Tage und Nächte unter der Brücke Unterkunft finden sollten, haben da wohl einige falsch verstanden …
Endlich wieder in der alten Heimat! Obwohl ich in den vorangegangenen sechs Monaten schon zweimal die Gelegenheit dazu gehabt hatte. Für mich würde diese 8-tägige Busreise durch das ganze Land mehr zu einer nostalgischen denn zu einer touristischen Reise werden.
Am nächsten Tag eine Stadtrundfahrt durch Lissabon, mit dem Besuch der wichtigsten Sehenswürdigkeiten: im Stadtteil Belém die Torre de Belém und das als UNESCO-Weltkulturerbe gelistete Hieronymiten-Kloster mit dem Kenotaph für den Nationaldichter Luis de Camões, dem Sarkophag von Vasco da Gama, dem Indienfahrer, dem Kenotaph von König Sebastião (der 1578 nach einer Schlacht in Nordafrika nie mehr gefunden wurde), und dessen Onkel und Nachfolger Kardinal Henrique. Leider konnten wir aus Zeitgründen nicht auch den berühmten Kreuzgang besichtigen. Auf dem Rossio-Platz (Praça D. Pedro IV) standen die ­Jacaranda-Bäume in voller Lila-Blüte, und vom Castelo de São Jorge hatten wir einen herrlichen sonnigen Blick über die ganze Hauptstadt. Den Fußmarsch zu der Burg hinauf und wieder hinab durch das Alfama-Viertel − arabisch für heiße Quelle − haben wir uns nicht nehmen lassen, und auch nicht einen Bummel durch die Baixa (Unterstadt).
Sintra, das wir am nächsten Tag besuchten, war die Sommerresidenz der maurischen Herrscher und der portugiesischen Könige, und ist überhaupt ein mystischer Ort auf bewaldeten Hügeln. Unten das alte Königsschloss aus dem Mittelalter, oben das sehr sehenswerte, bunte und aus verschiedenen Baustilen bestehende Märchenschloss Pena, das der deutschstämmige Gemahl Prinz Ferdinand von Sachsen-Coburg-Gotha der portugiesischen Königin Maria II Mitte des 19. Jahrhundert erbauen und den Park von seinem Freund Baron von Eschwege anlegen ließ.
Hier waren wir oft mit unseren Eltern Quellwasser aus den Sintra-Bergen holen. Und Vaters Geburtstag krönten wir mit einer Fahrt per Pferdekutsche vom Ort hinauf zum Pena-Schloss und wieder zurück, in Serpentinen durch den mystischen Geisterwald! Sir Arthur Conan ­Doyle (Sherlock Holmes) lebte hier zeitweise in seiner Villa, und die Quinta da Regaleira (erbaut um 1900) mit ihrem mystischen Park wurde vor einigen Jahren erneuert.
Am Nachmittag fuhren wir noch über die Ponte 25 de Abril, die 1966 unter dem Namen Ponte Salazar und nach der Nelkenrevolution 1974 ihren heutigen Namen erhielt, zum Cristo Rei bei Almada.
Diese riesige Christusstatue an der gegenüberliegenden Seite des Tejo ist ein Heiligtum und Wallfahrtsort, entstanden nach einem Gelübde portugiesischer Bischöfe in Fátima (1940), sollte Portugal von dem Zweiten Weltkrieg verschont bleiben. Nicht weit entfernt liegt das kleine Städtchen Azeitão, in dem wir noch eine bekannte Keramikfabrik besuchten.
Zu einem Abstecher nach Estoril und Cascais, wo ich aufgewachsen bin, fehlte es an Zeit, und so fuhren wir tags darauf früh los über Fátima, Batalha, Coimbra nach Porto.
Fátima ist der bekannteste Wallfahrtsort Portugals und einer der bedeutend­sten Europas. Hier soll von Mai bis Oktober 1917 jeweils am 13. des Monats drei Hirtenkindern die Mutter Gottes erschienen sein, mit ihnen gebetet und ihnen drei Geheimnisse mit auf den Weg gegeben haben. Ein riesiger Platz, die Basilika mit den Grabmalen von zwei der Hirtenkinder, die sehr früh gestorben sind, die Erscheinungskapelle mit dem Baum der Erscheinung, das alles lässt auch Hartgesottenen den Atem stocken. Da unsere Eltern gläubige Katholiken waren, sind wir als Kinder mit ihnen oft hier gewesen.
In Batalha (Schlacht) steht das als ­Nationalheiligtum geltende gotische Kloster, das als Dank für die im August 1385 von den Portugiesen unter König João I in Aljubarrota gewonnenen Entscheidungsschlacht gegen das kastilische Heer erbaut wurde und heute als UNESCO-Weltkulturerbe gilt. An der Ostseite stehen die Capelas Imperfeitas, ­Kapellen, die nie vollendet wurden. In Coimbra besuchten wir das Universitätsgelände. Die Hochschule wurde 1290 gegründet, gilt als die erste des Landes und eine der ältesten weltweit, und wurde 2013 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Hier in Coimbra ist auch eine besondere Art des Fado durch die Studenten entstanden. Am Abend erreichten wir Porto, die Hauptstadt des Nordens.
Ziele des nächsten Tages waren Braga und Guimarães, sowie die Erkundung von Porto. Die kirchliche Stadt Braga ist vor allem bekannt für das hoch über der Stadt, in den Bergen gelegene Heiligtum Bom Jesus do Monte mit seiner prachtvollen Anlage, der Kirche, den Statuen und den 580 Stufen, die in die Stadt hinunterführen. Zum Glück hielt der Bus oben an der Kirche! Guimarães gilt als berço da Pátria − die Wiege Portugals. Hoch über der Stadt wacht das mittelalter­liche Kastell aus dem 10. Jahrhundert. Afonso Henriques erblickte hier 1106 das Licht der Welt und wurde 1139 zum ersten König eines unabhängigen Portugals gekrönt. In der Taufkapelle steht das Taufbecken mit Inschrift.

Foro der Muro dos Cobertos da Ribeira in Porto

Muro dos Cobertos da Ribeira in Porto · © Michael W. Wirges

Porto, die zweitgrößte Stadt Portugals, Kulturhauptstadt Europas, ist wohl die dynamischste des Landes. Man sagt wohl nicht zu Unrecht, dass in Braga gebetet, in Coimbra studiert, in Porto gearbeitet und sich in Lissabon amüsiert wird! Eine Stadtrundfahrt und später auch ein Spaziergang durch die Altstadt − seit 1996 UNESCO-Weltkulturerbe − führte uns zum Douro hinunter, wo wir eine einstündige Fahrt mit einem traditionellen Schiff auf dem Fluss machten. Sehr beeindruckend war der Bahnhof São Bento, der noch im alten Stil erhalten ist und innen große Kacheln mit ­Bildern aus der portugiesischen Geschichte zeigt.
Richtung Süden ging es am nächsten Tag weiter, zunächst nach Bussaco, wo der berühmte Wald Mata Nacional do Buçaco und das romantische Schloss­hotel aus dem 19. Jahrhundert besucht werden konnten. Da standen auch eine 1000 Jahre alte Araukarie und ein 700 Jahre alter Benjaminbaum.
Hier im kühlen Norden, mal in den Termas do Luso, mal in den Termas de Manteigas in der Serra da Estrêla, ­haben wir im Sommer oft mit unseren Eltern die Ferien verbracht, um der großen Hitze weiter südlich zu entgehen.
Nazaré war das nächste Ziel. Das ­malerische Fischerdorf ist nicht nur ein beliebter Badestrand, sondern auch ­bekannt für seine sich in der Nähe brechenden Monsterwellen, die mutige Surfer aus aller Welt anlocken, wo auch internationale Meisterschaften ausgetragen werden. Nach dem Mittagessen ging es schnurstracks durch den Alentejo an die Algarve-Küste, vorbei an Kork­eichen, Getreide- und Reisfeldern, Salzsalinen, Weinreben und Olivenölbäumen. Während die Landwirtschaft im Norden von Minifundien geprägt ist, überwiegen hier die Latifundien (Großgrundbesitz) − die Kornkammer Portugals. An der Algarve findet man riesige Orangenplantagen, aber auch Birnen-, Mandel- und Johannisbrotbäume. Am Abend erreichten wir Armação de Pêra an der Algarve − »Arme Sau«, sagten einige Deutsche, in Anspielung auf den Stadtnamen!
Am nächsten Tag erkundeten wir das Hinterland. In Silves, kulturelle maurische Hochburg und Hauptstadt der Algarve im 11. Jahrhundert, besichtigten wir die mächtige Maurenburg, die Ende des 12. Jahrhunderts von Mauren und Kreuzrittern schwer umkämpft war, und die Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert. Die Thermen von Monchique mit ihren heißen Heilquellen, die schon zur Römerzeit bekannt waren und die Fahrt durch die Monchique-Gebirgszüge, die letztes Jahr größtenteils heftigen Waldbränden zum Opfer fielen, waren unsere nächsten Ziele, bevor es wieder zurück ins Hotel ging, und ein Nachmittag zur freien Verfügung angesagt war. Ausgeruht ging es dann am nächsten Tag weiter mit einer Fahrt an der westlichen ­Algarve-Küste entlang. Zunächst bis auf die Festung in Sagres, die vor dem 14. Jahrhundert gegründet wurde, und in der Prinz Heinrich der Seefahrer (1394−1460) bedeutende Gelehrte seiner Zeit − so auch den Nürnberger Martin Behaim −, um sich versammelte, um ­Navigationsgeräte, Seekarten und astronomische Berechnungen zu verbessern. Die Existenz einer Seefahrerschule ist jedoch nicht bewiesen. Das seit der Antike mystische Cabo de São Vicente gilt als der südwestlichste Punkt des europäischen Kontinentes, der Leuchtturm ist einer der lichtstärksten Europas. Auf der Rückfahrt machten wir noch den obligatorischen Foto-Stopp an der Ponta da Piedade mit ihren bizarren Felsformationen, die viele Millionen Jahre alt sein sollen. In Lagos machten wir einen Rundgang durch die Altstadt, mit dem Marktplatz, der Statue für Heinrich den Seefahrer, dem ironischen Denkmal für König Dom Sebastião, dem ehemaligen Sklavenmarkt und anderem Sehenswerten. Hierhin führte übrigens auch meine Hochzeitsreise, das ist jedoch schon sehr lange her, und es hat sich privat bei mir sehr vieles verändert!
Am Abend traf ich mich im Hotel mit Catrin George Ponciano, der Leiterin der DPG-Sektion Algarve. Sie brachte ihren Ehemann mit, den ich zunächst auf italienisch begrüßte, in der Annahme, dass er Italiener sei. Arménio wunderte sich etwas, bemerkte dann aber, dass er Portugiese sei! Zusammen verbrachten wir einen herrlichen Abend mit beeindruckendem Sonnenuntergang an der Praia Dourada, dem Goldstrand.

Foto eines zentralen Platz in Lagos (Algarve)

Zentraler Platz in Lagos (Algarve) · © Michael W. Wirges

Vorletzter Tag dieser für mich nostalgischen Reise: Sehr früh morgens starteten wir auf unsere letzte Etappe Richtung Lissabon. Wieder durch die Algarve und den Alentejo, zunächst nach Beja, wo eine Olivenölpresse von Figueirinha in São Brissos und eine Weinkellerei der Hotelkette Galé (wo wir immer logiert haben) in Santa Vitória besichtigt werden konnten. Im nahe gelegenen Vidigueira erhielt Vasco da Gama nach seiner Rückkehr aus Indien die Grafschaft als Dank für seine Verdienste.
Die einzige fast komplett erhaltene Stadtmauer Portugals befindet sich in Évora. Hier besuchten wir, nahe dem ­römischen Tempel der Diana, die Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert. Ein Stadtrundgang führte uns in der Altstadt, die seit 1996 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes steht, an etlichen alten Gebäuden vorbei, wie auch an der Universität.
Ein letzter Stopp war die Besichtigung einer Korkfabrik im Alentejo, bevor es endgültig nach Lissabon zurückging, wo wir am späten Abend im Hotel ankamen. Sehr früh am nächsten Morgen hieß es dann Abschied nehmen von dieser schönen Hauptstadt, von den gastfreundlichen, liebenswürdigen Einwohnern dieses herrlichen Landes.
Adeus, Portugal − até à próxima! Bis hoffentlich sehr bald!

Jahrestagung 2018: DPG stellt Weichen für die Zukunft

Foto von Düsseldorf: Blick auf den Rhein

Bericht aus Düsseldorf (19.–21.10.2018) von Josef Wolters (JW) und Andreas Lahn (AL) >

HALLO DÜSSELDORF (AL)

Als ich am frühen Freitagnachmittag in Düsseldorf ankomme, bleibt noch Zeit für einen Stadtrundgang. Bei sommerlichen Temperaturen macht es viel Spaß, durch die Altstadt zu bummeln, in Läden zu stöbern, auf dem Rhein Schiffe zu beobachten und auf einem Markt Kaffee zu trinken.
Um 18 Uhr treffen sich die DPG-Mitglieder in der Lobby des Tagungs-Hotels zur Begrüßung und brechen kurze Zeit später gemeinsam auf zum Weinkeller von Carlos Quintas. In der gemütlichen Atmosphäre seines Gewölbe-Kellers aus roten Ziegelsteinen und wunderschönen Rundbögen schmeckt der servierte Wein gleich noch leckerer.

Foto im Gewölbekeller von Carlos Manuel Lopez Quintas'

Carlos Manuel Lopez Quintas (2. v. l.) erzählt die Geschichte seines wunderschönen Gewölbekellers »Vinhos de Portugal« · © Herbert Schlemmer

Foto vom Weinausschank in Carlos Manuel Lopez Quintas' wunderschönem Gewölbekeller »Vinhos de Portugal«

Weinausschank in Carlos Manuel Lopez Quintas‘ wunderschönem Gewölbekeller »Vinhos de Portugal« · © Herbert Schlemmer

Einige Gespräche später machen wir uns auf den Weg zum Restaurant Schumacher, das in Düsseldorf Kultstatus genießt. Kult hin oder her: Mir ist es hier zu laut, das Reden und vor allem das Hören sind extrem anstrengend. Trotzdem ist es natürlich schön, viele Bekannte und auch einige Neue begrüßen zu dürfen.
Am Samstagvormittag entscheide ich mich für einen weiteren Bummel durch die gemütliche Düsseldorfer Innenstadt, während Josef Wolters und viele andere ein Kolloquium besuchen.

KOLLOQUIUM DER »INITIATIVE LISBOA-DÜSSELDORF« (JW)

Das IV. Kolloquium der »Initiative Lisboa-Düsseldorf« findet im Stadtmuseum der NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf statt. Carlos Quintas, seit vergangenem Jahr Mitglied der DPG, ist sozusagen der Gründungsvater dieser Initiative. Er berichtet über die bisherigen Aktivitäten und Publikationen, über die der Leser mehr im Internet unter http://lisboa-duesseldorf.de erfahren kann.
Dr. Susanne Anna, Leiterin des Stadtmuseums, begrüßt circa 40 TeilnehmerInnen zum Kolloquium. Sie hält einen (kunst-) historischen Vortrag zum Thema »Düsseldorf, die soziale Stadt«. Ausgehend von der offiziell beurkundeten Stadtgründung geht sie auf die Gründung der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft vor mehr als 700 Jahren ein. Seitdem hat sich Düsseldorf zu einer sozialen Stadt mit mehr als 1.000 gemeinnützig eingetragenen Vereinen entwickelt, die mit ihren Mitgliedern das soziale Klima der Stadtgesellschaft auf der Basis christlich gelebter Werte bestimmen.
Als zweiter Redner des Kolloquiums spricht der ehemalige Leiter des Düsseldorfer Goethe-Museums, Prof. Dr. Volkmar Hansen, zum Thema »Goethe informiert sich über Portugal«. Nach Hansens Recherche diente Goethe das Tagebuch eines Soldaten als Quelle seiner Gedanken. Dieser Soldat hat seit 1808 Aufzeichnungen zu kriegerischen Auseinandersetzungen gemacht hatte. Goethe selbst ist nie nach Portugal gereist, so dass er sich nur anhand dieser schriftlichen Berichte ein Bild über das Land machen konnte.
Anschließend hält Prof. Dr. Rolf Nagel einen kurzen Vortrag zum Thema »Deutschland 1945–1949, ein Land ohne Wappen«. Längere Ausführungen zu diesem Thema hat er bereits in der Vorwoche auf einer Konferenz der »Portugiesischen Geographischen Gesellschaft« in Lissabon gemacht.
Carlos Quintas stellt in einem Bildvortrag den »Garten Stephanie« in Almada vor. Der Garten liegt hinter dem Palácio Real do Alfeite, dem Hauptquartier der Portugiesischen Militärmarine. Es war ein besonderes Anliegen der »Initiative Lisboa-Düsseldorf«, dem lange Zeit gärtnerisch im Dornröschenschlaf versunkenen Garten neuen Glanz zu verleihen. Allein mit privat aufgebrachten Spendenmitteln von beträchtlicher Summe ist es gelungen, einen Garten zu bauen, der gut zu dem herrschaftlichen Anwesen des Palastes passt.

Foto der Pianistin Chiara Wernet

Die Pianistin Chiara Wernet verzaubert die Zuhörer · © Falk Zirnstein

Musikalischer Höhepunkt des Kolloquiums ist das Klavierspiel der 17jährigen Chiara Wernet. Sie spielt auf einem Bechstein-Flügel das Stück »Ceresteiros« des Komponisten Villa Lobos. Die vielfach ausgezeichnete Virtuosin hatte bereits in Cascais/Portugal einen Auftritt und ist eine exzellente Schülerin der Clara-Schumann-Musikschule in Düsseldorf.
Der Vorsitzende der DPG in Nordrhein-Westfalen, Josef Wolters, beendet das Kolloquium mit einem Dank an alle Beteiligten und überreicht der jungen Pianistin ein Buch über die Düsseldorfer Stadtgeschichte.

JAHRESTAGUNG 2018 (AL)

Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Hotel beginnt um 14 Uhr die Jahrestagung der DPG. In seinem Grußwort betont Fernando de Matos vom portugiesischen Generalkonsulat die harmonische und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der DPG und den portugiesischen Institutionen. Er spricht von »guten Freunden« und hofft, »dass es so bleibt«. Christian Sachse vom LV Berlin/Brandenburg wird anschließend einstimmig zum Rechnungsprüfer gewählt. Ein herzlicher Dank geht an Dr. Rolf Müller, der sein Amt aus persönlichen Gründen aufgeben muss.

Foto von Christian Sachse

Der später zum zweiten Rechnungsprüfer gewählte Christian Sachse bei seiner Vorstellungsrede · © Gabi Baumgarten-Heinke

DPG-Präsident Michael W. Wirges dankt in seiner Rede allen Aktiven für ohre Arbeit und ruft nochmals dazu auf, wieder mehr über die eigenen Aktivitäten in den Ländern und Stadtsektionen zu berichten und im Portugal Report zu veröffentlichen. Er informiert die Anwesenden über einige der Termine, die er in den vergangenen Monaten wahrgenommen hat. Anschließend erläutert uns die Schatzmeisterin Gabi Baumgarten-Heinke die finanzielle Situation der DPG. Das Jahr 2017 sei zwar mit einem Überschuss von 237,08€ abgeschlossen worden, dennoch bestehe kein Grund zur Euphorie, da die Einnahmen ohne Spenden wesentlich geringer als die Ausgaben seien.

Foto von der Jahrestagung der DPG in Düsseldorf

Josef Wolters spricht auf der Jahrestagung der DPG · © Falk Zirnstein

Bei den Berichten aus den Landesverbänden und Stadtsektionen fällt auf, dass immer häufiger sogenannte »Stammtische« stattfinden, wo sich in einem Café oder Restaurant Mitglieder und Interessierte zwanglos zu einem geselligen Beisammensein treffen und ungezwungen unterhalten. Ein solches Treffen lässt sich in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen ohne großen Aufwand umsetzen.
Die DPG tut einiges, um sich nach außen in einem einheitlichen Design zu präsentieren. Dazu gehören neben der Website, der Fanpage auf Facebook, dem Portugal Report auch die Visitenkarten und Briefbögen. Ich selbst habe alle Beteiligten aufgefordert, mir die Termine und Aktivitäten in den Landesverbänden und Stadtsektionen mitzuteilen, um sie im Portugal Report und auf der Website zu veröffentlichen – in einer kurzen Mitteilung oder im Falle von Konzerten und Veranstaltungen gerne auch in einem kleinen Artikel.

Foto der TeilnehmerInnen an der DPG-Jahrestagung 2018 in Düsseldorf

Die TeilnehmerInnen der DPG-Jahrestagung 2018 in Düsseldorf · © Falk Zirnstein

Workshop der DPG in Leipzig (April 2018): Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden vorgestellt. Darüber gibt es ein Protokoll. Wer an diesem Diskussionsprozess teilnehmen möchte, sollte sich an die Geschäftsstelle in Berlin wenden, um das Protokoll zu erhalten.
Um mehr über die Kenntnisse der DPG-Mitglieder zu erfahren, wird eine »Wissens-Datenbank« angeregt, die nach dem Versenden eines Fragebogens an alle Mitglieder erstellt werden soll. An dieser Stelle also der Aufruf an alle, den Fragebogen auszufüllen und zurückzusenden.
Die Idee, über Crowdfunding Spenden für Projekte einzuwerben und die DPG dadurch bekannter zu machen, wird begrüßt.
Anschließend wird beschlossen, dass die Jahrestagung 2019 in Berlin stattfinden soll. Und im Jahre 2020 soll es mal wieder nach Portugal gehen. Und zwar nach Porto – unter dem Vorbehalt natürlich, dass die Organisation der Tagung dort überhaupt realisierbar ist. Genug Zeit ist ja immerhin vorhanden…

CAVE TAPAS (AL)

Nach einer kurzen Pause geht es auch schon los zum gemeinsamen Abendessen im portugiesischen Restaurant »Cave Tapas«. Zwei U-Bahn-Stationen und einen kurzen Fußweg später sind wir auch schon da. Ein Hauch Portugal zieht durch das Restaurant. Bei vielen leckeren Tapas und köstlichem Wein genießen wir die angenehme Atmosphäre im Cave Tapas. Dabei werden intensive und anregende Gespräche geführt. Dabei lässt sich niemand vom Übereifer der KellnerInnen anstecken, die bisweilen etwas hektisch wirken. Alles in allem ein wundervoller Abend!

Foto im Cave Tapas, Düsseldorf

Zufriedene Gesichter beim leckeren Essen im »Cave Tapas« · © Herbert Schlemmer

STADTRUNDFAHRT (JW)

Am Sonntagmorgen starten immerhin noch 17 TeilnehmerInnen der Jahrestagung zu einer knapp zweistündigen Stadtrundfahrt. Der Cabrio-Bus bietet ein Audioguide-Programm in 10 Sprachen an, leider keines auf portugiesisch. Die meisten Düsseldorfer Sehenswürdigkeiten werden angesteuert und vorgestellt: Landtag, Königsallee, Aqua-Zoo, Medienhafen, Altstadt, Hofgarten. Einige Düsseldorfer Highlights fehlen auf der Rundfahrt, so dass jede TagungsteilnehmerIn aufgerufen ist, sich bei einem weiteren Besuch in Düsseldorf den historisch bedeutenden Stadtteil Kaiserswerth, das Schloss Benrath mit seinem Garten und in der Peripherie das Neandert(h)al mit seinem berühmten Neandert(h)almuseum anzusehen. Düsseldorf ist wegen seiner weltweit geschätzten Messen »Boot«, »DRUPA«, »K(unststoff)« und nicht zuletzt wegen des Karnevals immer eine Reise wert.

Am Ende der Stadtrundfahrt wird das Ehepaar Wolters für die tolle Organisation der Jahrestagung ausdrücklich gelobt. Auch ich möchte herzlichen Dank sagen, insbesondere dafür, dass endlich mal »portugiesische« Elemente im Tagungs-Programm enthalten sind. Mögen sich die OrganisatorInnen der Jahrestagung 2019 in Berlin daran ein Beispiel nehmen!
Also dann: Auf ein Wiedersehen im Oktober 2019 in Berlin!
Herzliche Grüße von Josef Wolters und Andreas Lahn

Jahrestagung der DPG 2018 in Düsseldorf

 

Grafik der Silhouette von Düsseldorf

Silhouette von Düsseldorf · © JiSign-stock.adobe.com

Einladung zur Mitgliederversammlung in Düsseldorf (19.10.–21.10.2018)

 

TAGUNGSHOTEL
CVJM Düsseldorf Hotel & Tagung · Graf-Adolf-Straße 102, 40210 Düsseldorf
Tel.: +49 211 172 85-0 · Fax: +49 (0) 211 172 85-44 
www.cvjm-duesseldorf-hotel.de

FREITAG, DEN 19.10.2018

Individuelle Anreise ins Hotel
16.00 Uhr  Präsidiumssitzung im Hotel
18.00 Uhr  Treffpunkt Hotellobby zum Get together und Abendessen: Fahrt mit der U 79 ab Düsseldorf Hbf Richtung Neuss bis zur Haltestelle Tonhalle. Dann 5 Minuten Spaziergang.
18.30 Uhr  Get together im Gewölbekeller 1641  »Vinho de Portugal«, Altestadt 6−8: Carlos Manuel Lopes Qiuintas erwartet Sie im ältesten privaten Gewölbe in Düsseldorf − direkt neben der Basilika St. Lambertus − zu einem Umtrunk mit Sekt, Orangensaft und Wasser. Auf Einladung des Landesverbandes NRW!
19.30 Uhr  Fahrt zum Abendessen: Fußweg bis Haltestelle Tonhalle und von dort mit der U79 in Richtung Vennhausen bis U-Bahnhof Oststraße
20.00 Uhr  Abendessen in der Hausbrauerei Schumacher (Selbstzahlerbasis), Oststraße 123, 40210 Düsseldorf, T: +49 (0) 211 828 9020: Seit über 175 Jahren steht der Name SCHUMACHER in Düsseldorf für bestes Altbier und traditionelle Gastfreundschaft. Genießen Sie den ersten Abend der DPG-Jahrestagung in stimmungsvoller Atmosphäre und genießen Sie leckeres Essen bei einem frischen Glas SCHU­MACHER ALT.

SAMSTAG, DEN 20.10.2018

09.30 Uhr  Treffpunkt Lobby CVJM Hotel 

Alternative A
10.00 Uhr  Teilnahme am IV. Kolloquium der Initiative ­Lisboa-Düsseldorf im Stadtmuseum zum Thema »Die soziale Stadt« − u.a. mit Vorträgen zur Sebastianus-­Schützenbruderschaft Düsseldorf und Casa Misericordia Lisboa: Mit der Tram 709 ab Stresemannplatz bis Haltestelle Poststraße, Fußweg zum Stadtmuseum, Berger Allee 2, 40213 Düsseldorf, ­T: +49 (0) 211 899 6170 
Die Initiative Lisboa-Düsseldorf/A Iniciativa ­Lisboa-Düsseldorf: Anlässlich der 150-jährigen Wiederkehr der Heirat der Düsseldorfer Prinzessin Stefanie von Hohenzollern-Sigmaringen mit dem portugiesischen König Pedro II. 1858 hat sich aus kulturinteressierten Bürgerinnen und Bürgern der Aktionsgemeinschaft Düsseldorfer Heimat- und Bürgervereine der Freunde Lissabon eine Initia­tive gegründet, die sich zum Ziel gesetzt hat, auf der Basis der geschichtlichen Verbindung von Düsseldorf und Lissabon den kulturellen Austausch zwischen beiden Städten zu fördern. 

Alternative B
10.00 Uhr  Individueller Bummel über die Königsallee, durch die Altstadt, an den Kö-Bogen zum Carlplatz (Markt); U-Bahn ab Hauptbahnhof bis Kö / Steinstraße oder Heinrich-Heine Allee

Beginn Tagungsprogramm
13.00 Uhr  Mittagessen im Hotel: 3-Gang SB-Buffet und 1 Glas ­Mineralwasser
13.30 Uhr  Begrüßungskaffee/Check in vor dem Tagungsraum
14.00 Uhr  Beginn der Mitgliederversammlung im Raum Paris
15.30 Uhr  Kaffeepause mit Kuchen
18.00 Uhr  Ende der Tagung 
19.00 Uhr  Treff in der Hotellobby und Fahrt zum Restaurant Cave Tapas: Fahrt mit der U79 Richtung Vennhausen bis H Kettwiger Straße, Fußweg (ca. 350−400m) zum Cave Tapas, Erkrather Straße 218 b, 40233 Düsseldorf, T: +49 (0) 211 879 312 70 
20.00 Uhr  Abendessen (Geschlossene Gesellschaft) auf Einladung der DPG (Getränke Selbstzahler): Das Cave Tapas ist ein gemütlicher Treffpunkt und ein ­Restaurant mit echtem portugiesischem Lebensgefühl. 

SONNTAG, DEN 21.10.2018

09.30 Uhr  Treffpunkt Lobby CVJM Hotel
10.00 Uhr  Stadtrundfahrt im HopOn/HopOff City Tours ab Touristeninformation am Hauptbahnhof: Die ca. 1,5-stündige Fahrt führt Sie rund um und durch die Innenstadt der pulsierenden Metropole am Rhein. Das moderne HopOn-HopOff-Konzept ermöglicht es Ihnen, an jedem Haltepunkt auszusteigen und Ihre Lieblingsplätze in Ruhe zu entdecken. Über Kopfhörer (zehn Sprachen) erfahren Sie während der Tour mehr über die Sehenswürdigkeiten der Stadt.
12.00 Uhr  Ende der Tagung und individuelle Abreise 

Lage des Tagungshotels und Anreise: Das Tagungshotel liegt nur 200 Meter vom Düsseldorfer Hauptbahnhof entfernt. Es ist ein 3-Sterne Hotel mit Komfort bei relativ moderaten Preisen. 

Anreise mit der DB: Das CVJM Hotel hat für seine Hotel­gäste einen Vertrag mit der Deutschen Bahn, mit dem diese besondere Sparpreise für DB-Tickets in Anspruch nehmen können. Falls Sie mit der Bahn anreisen möchten, kontaktieren Sie bitte das Hotel wegen dieser Vereinbarung. 

VRR–Ticket: Alle Hotelgäste, die im CVJM Hotel übernachten, erhalten darüber hinaus unentgeltlich ein VRR–Ticket zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel im gesamten VRR–Raum (Regionalbahnen, S-Bahnen, U-Bahnen und Stadtbusse).   

Anreise per Flugzeug: Wenn Sie per Flug zur Tagung anreisen und im Tagungshotel übernachten, wird Ihnen auf Anfrage das VRR Ticket vorab per Post zugesandt, damit Sie mit der S11 vom Airport bis Düsseldorf Hauptbahnhof fahren können.

Anreise mit dem PKW: Für PKW–Nutzer ist das Parkhaus Grupellostraße / Ecke Karlstraße, ca. 300m vom Hotel entfernt, geeignet. Die Parkgebühr beträgt 7 € pro Nacht. 

Kosten:
EZ inkl. Frühstück pro Nacht: 53,10 € 
DZ inkl. Frühstück pro Nacht: 71,10 € 
Die Preise verstehen sich pro Zimmer und Nacht inklusive Frühstücksbuffet, Service und der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

Bitte buchen Sie gleich Ihr Zimmer, das Abrufkontingent »DPG 2018« gilt nur bis zum 15. September 2018