Zum Wohle des gesamten portugiesischen Volkes

Foto einer Wasserflasche im MeerWasserflasche im Meer · Foto: © 0fjd125gk87 from pixabay

Wie an einer Perlenschnur aufgereiht • von Eberhard Fedtke und Ana Carla Gomes Fedtke

> Unsere modernen Sichtweisen sehen häufig, selbst bei geöffneten Augen und Ohren, nicht die fundamentalen Möglichkeiten des Fortschritts sowie bevorzugter logischer Lösungen für die Epoche, in welcher wir leben. Manchmal gibt uns die Natur oder eine bestimmte Umweltsituation oder alltägliche Gefahr eine erste Inspiration, eine adäquate Erwiderung bis zur Schaffung revolutionärer humaner Innovationen.

Das Trinkwasser der Erde ist eine unabdingbare Voraussetzung für menschliches Leben, für eine reich vorhandene Fauna und Flora und das Funktionieren des Klimas. Eine zahllose Bevölkerung steht vor der schrecklichen Tatsache, keinen hinreichenden Zugang zu diesem wesentlichen Gut zu haben. Die Beschäftigung mit diesem Themas wird in vielen Teilen der Welt immer wichtiger, denn es verursacht Störungen beim Überleben der Völker. Die reine Wüste ist das finale Produkt ständigen Mangels an Wasser. Vermehrung von trockenem Land und Wüsten beginnen Teil des globalen Klimawechsels auf unserem irdischen Globus zu werden. Ein absolut niederschmetterndes Resultat des sprichwörtlichen Missbrauchs einer einfordernden Zivilisation mit privatem Konsum ohne Skrupel. Süßwaser und Trinkwasser erhalten in gleich welchem Teil der Welt ein neue Bezeichnung als Gold der Erde.

Unser Globus umfasst bekanntlich 71 Prozent Kontinente und 29 Prozent Wasser. Mit dem Salzgehalt als wesentlichem Bestandteil der Meere sind ihre Wasser nicht trinkbar. Hinreichend Süßwasser fehlt auf der gesamten Erde im Prinzip aus Mangel an ausreichendem Regen, ebenfalls als Ergebnis der impertinenten Klimaveränderung und verschärft mit wachsenden Wüsten auf dem Globus das Problem, ohne angemessene Hoffnung auf Regeneration vieler betroffenen Teile.

Schauen wir auf unsere alltägliche Aktualität, was das Trinkwasser anbetrifft: In Portugal durchleben wir schon seit Jahren eine signifikante Periode von Regenmangel. Im Januar 2022 beispielsweise fielen nur 25% der Regenmenge, wie sie für diesen Monat im Vergleich zu früheren Jahren die fortlaufende staatliche Statistik des Staates belegt. 75% Mangel an diesem wesentlichen Gut stellt ein pures Desaster: in erster Linie für die Landwirtschaft dar, aber nicht nur, sondern auch für unser gesamtes tägliches Leben. Möge es, so hoffen wir, ein bloß vorübergehendes Intermezzo der Natur sein, doch es kann uns auch zu einem ernsten Beitrag  einer langfristigen lästigen und substantiell gefährlichen Entwicklung alarmieren. Das am meisten Wahrscheinliche wäre, dass Portugal in eine Naturkatastrophe einträte und Fauna und Flora sich fortschreitend zerstören.  Niemand weiß, bis wann das Übel der Trockenheit anhält oder ob wir am Beginn einer globalen Veränderung der Umwelt stehen und für Portugal die real notwendigen Mengen an Regen fehlen. Das katastrophale Ergebnis ist offenkundig und betrifft in schwerwiegender Situation alle Sektoren der Produktion, welche von sauberem Wasser abhängen, speziell in der modernen Welt mit ihren wachsenden Bedürfnissen. Askese an Wasser macht keinen Sinn.

Zu beten und zu hoffen bei einem vorpanischen Phänomen sind gute und erprobte Mittel, angestrengt wirksam empfehlenswert, aber es lohnt, auch den Kopf zu benutzen, unsere Intelligenz und vor allem die Mittel der industriellen Phantasie. Eine historische Aufgabe, nicht nur ein gelegentliches Vorhaben, könnte mit folgendem Titel artikuliert werden: Da wir de facto keine Garantie für ausreichend Wasser auf unserer Erde besitzen, allenfalls für unsichere Anteile, und um kein grundlegendes Risiko einzugehen, stellen wir einige Ideen vor, wie diese Gegebenheiten oder Symptome zu Gunsten von fortwährendem Süßwasser und einer eigenen Vollabdeckung korrigiert werden können und machen. Seriös in dieses Thema einzusteigen, bieten sich sehr interessante Perspektiven, es zu vertiefen.

O mar: Só os moinhos de água faltam

O mar: Só os moinhos de água faltam · Foto: © Johnny Belvedere from Pixabay

Feststehende Tatsachen sind: Es gibt technische Instrumente, gemeint Maschinen, die Salzwasser des Meeres filtern können, um es in Trinkwasser umzuwandeln. Es arbeiten, in der Tat, Reinigungsmaschinen unterschiedlicher Typen auf der ganzen Welt bis zu einem Wirkungsgrad von 100% ökologischem Wasser. Die Technik ist nicht sonderlich kompliziert, doch die betreffenden Maschinen sind kostspielig und bedürfen einer fortwährenden qualifizierten Wartung und individueller Bedienung.

Für unser Land fehlt es zweifelsfrei nicht an Mehrwasser, im Gegenteil, denn mit 832 km Atlantikküste vermag es stets Wasserlieferung frei Haus zu geben. Die Natur zeigt sich großzügig: Mit dem Abschmelzen der Eisberge in der Arktis steigen die Meere in allen Regionen der Welt. Eine beachtliche Zahl an Personen für die Durchführung der profunden Aufgabe einer der Wasserreinigung fehlen gleichfalls nicht. Zunehmende Modernisierung und Technisierung  in der Arbeitswelt bringen immer weniger Arbeitsstellen. Der Beruf des Ingenieurs für Wasserreinigung kann eine neuer Beruf werden, mit Erfolg und guten Aussichten für die Zukunft. Es ist eine historische Chance, auf diese Weise eine neue Berufsgruppe auf neuen Positionen im Land zu schaffen und so Personal mit spezifischer Ausbildung diesen Horizont zu eröffnen.

Nachdem wir diese beiden fundamentalen Voraussetzungen, Technik und man-power, prognostiziert haben, fehlen als nächste konkrete Schritte die Herstellung und Einrichtung dieser Maschinen zur Säuberung von Wasser in großen Mengen. Es gilt, eine räumliche Strategie rationeller guter Exploration zu definieren, um bevorzugte Standpunkte für neue Einrichtungen auszusuchen, nahe am Meer, innerhalb oder außerhalb des Strandes, um bestes Funktionieren und Unterhaltung zu vereinfachen. Wir denken beispielsweise an eine Perlenkette vom Norden zum Süden Portugals, mit einem diagonalen Verteilungsnetz von West nach Ost, mit Sammellagern im ganzen Land. Es mag eine angeregte Wiedergeburt der Aquädukte geben, im modernen Stil neuen Anforderungen angepasst, indes auch – eingedenk, dass gute Fantasie keine Grenzen kennt – mit Ausführungen ähnlich der antiken Bauten, wie sie noch bestehen. Mithin denken wir über eine dekorative Ansicht die gesamte portugiesische Küste entlang nach, ausgeschmückt in regelmäßigen Abständen mit einer pitoresken Kette von Konstruktionen im Stile alter Mühlen oder anderer charakteristischer Bauvorhaben des Landes, wobei für die Erstellung dieser Perlenkette ein kreativer Wettbewerb fähiger Architekten geschaffen werden kann.

Diese neuen Bearbeitungsstellen können brillieren, Salzwasser zu reinigen und in Süßwasser umzuwandeln. Eine eigene technische Revolution und eine geniale produktive Verbindung wäre die Koordination dieser Mühlen, im alten oder modernen Stil als eine Art Windturbine zu arbeiten, ausschließlich auf der Basis von Windkraft, mit symmetrischem Antrieb, der simultan die Filterung des Wassers und den Transport des sauberen Wassers hin zu den Lagern bewirkt, deren Bestimmung schon aufgezeichnet wurde – mithin ein mehrphasiger Ablauf.

Fehlt als Schlusspunkt die Finanzierung dieser Industrie. Die komplexe Umsetzung zu bezahlen beträfe sieben große Bereiche mit regionalen Unterabteilungen: den Aufbau einer nationalen Zentrale von Filtermaschinen, deren Einrichtungen, die Aufstellung der Wassermühlen an festgelegten Stellen am Stand, die Errichtung und die Unterhaltung der Sammelstellen und Depots im Landesinneren, den Aufbau und die Unterhaltung des gesamten Netzes zum Transport des teuren Gutes, die Verteilung von Wasser an bestimmten Örtlichkeiten, die Verwaltung dieser gesamten Abfolge, angefangen von der Produktion bis zur Abrechnung/Verteilung an AbnehmerInnen und schließlich die Ausbildung von Personal. Es wird für dieses Finanzierungsziel eine vielfarbige Idee geboren: Hilfreich könnte sein,  dass Seite an Seite mit traditionellen Finanzierungen sowie nationalen und internationalen Subsidien ein brillianter Finanzplan entsteht, wirksam und moralisch und mit vielfältigen  Effekten, der beträchtliche Menge privaten Kapitals anspricht, das für gewöhnlich außer Landes geschafft wird, wie jedermann weiß. Diese Geldmengen schlafen, was aus eben diesem Grund zu einem Mangel an interner Liquidität führt, sie können effektiv als private Darlehen – natürlich auf der Basis einer vorhergehenden vollständigen und unwiderruflichen Amnestie des Staates – zum effizienten Aufbau eines nationalen Programms zur Schaffung und Verwirklichung eines Systems mit der Garantie von ständig sauberem Wasser in Portugal herhalten. Mittels einer eigenen portugiesischen Technik könnten mit eigenem Personal – und unter optimalen terrestrischer Lage agierend – neue Weltpatente entstehen. Es ergibt sich die weitere Möglichkeit, sauberes Wasser zu exportieren, wie es die Portugiesen bereits mit viel Erfolg auf dem Gebiet des Stroms durchführen. Es lohnt, alle nationalen Finanzquellen zu aktivieren, einbegriffen reimportiertes schwarzes Geld, um mit diesem großen Reichtum ökologisches Wasser zu produzieren, sodass es in Portugal nicht an sauberem Wasser für die Landwirtschaft, die verschiedenen Industrien und den internen Konsum mangelt. Selbst die Feuerwehr kann von den regionalen Netzen im Kampf gegen den Waldbrand in Zeiten von Trockenheit in Zukunft möglicherweise häufiger profitieren, und darüber hinaus zum Beispiel die enormen Kosten für Löschflugzeuge abbauen.

Ein weiterer Vorteil wäre die profunde Unterstützung und das Wachstum des Tourismus, dabei zugleich neue Arbeitsplätze schaffend. Zu dieser günstigen Zunahme tritt eine brilliante Aura hinzu: Portugal mit seiner Überfülle an Wasser vermag, Gartengeschäfte vermehrend, mit Ergebnissen auf unterschiedlichsten Gebieten neue dauernde Arbeitsplätze zu schaffen. So verwandelt sich Portugal vollständig in einen großen Blumengarten, wobei diese Naturschönheit eine vorzügliche Visitenkarte für das Ansehen in der ganzen Welt ist, genauer gesagt: Portugal mit einem gesunden Klima, ohne nennenswerte Umweltverschmutzung, mit den meisten Sonnenstunden in Europa, mit einem Ambiente zum sich-Wohlfühlen, nutzt zusätzlich das friedliche soziale Klima. In der Summe kann sich das Land innerhalb einer immer nebligeren und verschmutzten Welt zum idyllischen Lichtpunkt wandeln.

Portugal hat noch viele Reichtümer zu explorieren. In diesem Fall sprechen wir von einer naturgegebenen Neuerung, ohne negative Beeinflussung durch moderne Industrien, die mit Lärm, schlechten Gerüchen und anderen Störungen unser tägliches Leben beeinflussen. Es ist mehr als ein irrealer Traum, Meerwasser in einer perfekten neuen Dimension in großem Stil und mit exzellenten Neuerungen in einer neuen Industrie, gelegen an unser großartigen Küste, nach ausschließlich eigenen Bedingungen sowie menschlichen, technischen und materiellen Mitteln zu reinigen und zugleich eine adäquate Finanzierung beim Verkauf des Wassers an EndverbraucherInnen zu etablieren, einen einkalkulierten Gewinn inbegriffen.

Gut aufgepasst, Nationalstolz: Allein mit privaten Mitteln ist es möglich, die Zukunft der gesamten biologischen und klimatischen Zukunft des Landes zu retten – welch eine ausgezeichnete Aufgabe aus dem ökonomischen, moralischen und ethischen Blickwinkel der Umwelt! Und am Ende ist es derart einfach, dieses Vorhaben gegen die Fatalität einer tödlichen Geissel ante portas zu verwirklichen,. Es braucht nur eine gute Planung! Und einen Unternehmensgeistes, orientiert und methodisch in einen emotionalen Vorgang und eine profund begeisternde Aufgabe einzutreten.

Wer macht den ersten Schritt zur Initiative einer aktuellen Investition? Die Stunde ist gekommen!

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